Motorsport Formel1
"Schumi" bleibt Spitzenverdiener der Formel 1

Zum 12. Mal in Folge führt der Rekordweltmeister Michael Schumacher mit 52 Mill. Euro Gage die Geldrangliste der Formel 1 an. Ob das die letzte Saison des 37-Jährigen Kerpeners wird, entscheidet sich im Sommer.

Vielleicht ist es sein letzter lukrativer Auftritt in der Formel 1. Ob der Rekordweltmeister Michael Schumacher auch im nächsten Jahr, dann zum 13. Mal, die Geldrangliste der Formel 1 anführen wird, entscheidet sich erst im Sommer. Dann erst wird der 37-Jährige verkünden, ob er seinen Ferrari-Vertrag, der nach der am kommenden Sonntag in Bahrain (12.30 Uhr MEZ/live bei Premiere und RTL) beginnenden Saison ausläuft, noch einmal um zwei weitere Jahre verlängert.

Nötig hätte es der erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten nicht, schließlich wird seine bisherige Karriere auf mehr als 600 Mill. Euro geschätzt. Zurzeit lässt er gerade am Genfer See ein Traumanwesen für seine Familie errichten. Für sich selbst, seine Frau Corinna und seine Kinder Gina-Maria und Mick hat Schumacher mehr als ausgesorgt.

2006 kassiert der gebürtige Rheinländer die Kleinigkeit von 52 Mill. Euro. Damit kommt er auf 9 484 Euro pro Rennkilometer oder einen Stundenlohn von 1,925 Mill. Euro - ermittelt auf der Grundlage einer durchschnittlichen Renndauer von 90 Minuten. Rechnet man das Einkommen auf jeden einzelnen der 356 Tage um, käme man auf 142 465 Euro pro Tag - das ist fast so viel, wie der englische Fußball-Meister FC Chelsea angeblich Michael Ballack geboten hat (177 500 Euro). Schumacher könnte in einem Jahr 260 Exemplare des neuen Ferrari-Topmodells 599 GTB Fiorano zum Stückpreis von 200 000 Euro kaufen.

Ecclestone: "Schumacher der Superstar der Formel 1"

"Michael ist jeden Cent wert, den wir investieren. Ich habe ihm gesagt, dass er für uns fahren kann, so lange er will", erklärte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Für Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, dessen Vermögen auf mehr als drei Mrd. Euro geschätzt wird, ist "Schumacher der Superstar der Formel 1, der entsprechend bezahlt werden muss".

Schumachers weltmeisterliches Einkommen, das im Sport bislang nur von US-Golfer Tiger Woods (etwa 100 Mill. Euro) übertroffen wird, setzt sich aus drei Säulen zusammen. Allein 35 Mill. zahlt Ferrari seinem schnellsten und teuersten Angestellten. Dazu kommen zehn Mill. von diversen Privatsponsoren und sieben Mill. aus der eigenen Fanartikel-Kollektion. "Da ist der Markt ausgereizt, wir setzen künftig verstärkt auf Qualität", sagt Schumachers Manager Willi Weber, der mit 20 Prozent an allen Einkünften seines Schützlings beteiligt ist.

Rang zwei für Ralf

Auch die Nummer zwei der Geldrangliste heißt Schumacher. Bruder Ralf streicht in seinem zweiten Jahr bei Toyota erneut 17 Mill. Euro ein. Dahinter folgen die beiden Silberpfeil-Piloten von Mclaren-Mercedes, der Finne Kimi Räikkönen mit insgesamt zwölf und der Kolumbianer Juan Pablo Montoya mit elf Mill. Euro. Vom dritten auf den fünften Platz zurückgefallen ist Ex-Ferrari-Pilot Rubens Barrichello aus Brasilien (zehn), dem die persönlich besseren Chancen bei Honda einen Gehaltsverzicht von zwei Mill. Euro wert waren.

Erst hinter dem zweiten Toyota-Mann Jarno Trulli (Italien/acht) folgt Weltmeister Fernando Alonso mit einem Jahreseinkommen von sechs Mill. Euro bei Renault. Das dürfte mit ein Grund dafür gewesen sein, dass der Spanier schon jetzt für 2007 bei Mclaren-Mercedes unterschrieben hat.

Um rund 1,5 Mill. Euro verbessert hat sich der Mönchengladbacher Nick Heidfeld (fünf), der beim neuen BMW-Sauber-Team der Wunschpilot war. Formel-1-Neuling und GP2-Champipon Nico Rosberg (Wiesbaden/1,5) übernahm Heidfelds Platz bei Williams.

© SID

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