Motorsport Formel1
"Schumi II" löst Vertrag mit Manager Weber auf

Willi Weber und Formel-1-Pilot Ralf Schumacher werden in Zukunft nicht mehr zusammenarbeiten. Nach Informationen der Bild-Zeitung haben der jüngere der beiden Schumacher-Brüder und sein Manager den Vertrag aufgelöst.

Willi Weber ist nicht länger Manager des Formel-1-Piloten Ralf Schumacher. Nach Informationen der Bild-Zeitung (Dienstag-Ausgabe) haben der Bruder des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher und Weber das Arbeitsverhältnis vorzeitig eingestellt. Ursprünglich lief der Vertrag zwischen "Schumi II" und dem 53 Jahre alten Weber bis Ende 2006. Damit betreut Weber in Zukunft in der Formel 1 nur noch den Rekordchampion Michael Schumacher.

Ralf Schumacher kauft sich frei

"Es ist richtig. Ralf und ich haben uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Wir haben einfach keine Gemeinsamkeiten für eine weitere Zusammenarbeit gefunden", sagte Weber der Bild. Nach Informationen der Zeitung hat sich Ralf Schumacher mit einer Millionensumme aus dem Vertrag herausgekauft.

Der Schwabe, der 1991 Michael Schumacher in die Formel 1 brachte und Ende 1995 nach zwei WM-Titeln mit Benetton (1994 und 1995) den Wechsel zu Ferrari einfädelte, hatte seit 1993 auch mit dessen jüngeren Bruder zusammengearbeitet.

"Schumi II" schaffte 1997 bei Jordan den Sprung in die Königsklasse. Nach sechs Jahren bei BMW-Williams wechselte Schumacher zu Beginn dieses Jahres zum in Köln beheimateten Toyota-Team und erhält dort rund 50 Mill. Euro in drei Jahren. Weber meinte einmal, das sei der beste Vertrag, den er je ausgehandelt habe. Im Gegensatz zu Michael Schumacher, bei dem Weber zu 20 Prozent an allen Einnahmen beteiligt ist, musste Ralf Schumacher angeblich zehn Prozent an Weber abführen.

Weber und Schumacher nicht mehr auf einer Wellenlänge

Dem Vernehmen nach hatte die Chemie zwischen Weber und seinem Schützling schon seit längerer Zeit nicht mehr gestimmt. In diesem Zusammenhang machte unter anderem auch das Wort "beratungsresistent" die Runde. Ralf fühlte sich dagegen von Weber ein wenig vernachlässigt.

© SID

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