Motorsport Formel1
"Schumi" im freien Training Drittschnellster

Ferrari-Pilot Michael Schumacher ist beim freien Training zum Großen Preis von Japan die drittschnellste Zeit gefahren. Titelverteidiger Fernando Alonso belegte im Renault Rang vier, Schnellster war Giancarlo Fisichella.

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher hat zum Auftakt des Großen Preises von Japan seinen Titelrivalen Fernando Alonso hinter sich gelassen. Im freien Training belegte der Kerpener in seinem Ferrari den dritten Platz der Tageswertung und lag dabei knapp drei Zehntelsekunden vor dem viertplatzierten Titelverteidiger aus Spanien im Renault (1:34,863). "Bei uns hat das Auto gut funktioniert, alles lief rund", sagte Schumacher, der für seine beste Runde 1:34,565 Minuten benötigte.

Dass sich auch am Freitag der Zweikampf zwischen Ferrari und Renault fortsetzte, war für den 37-Jährigen keine Überraschung: "Ich gehe davon aus, dass Renault und wir um die vorderen Plätze kämpfen werden."

Vor dem 17. von 18 WM-Läufen am Sonntag (7.00 Uhr Mesz/live bei Premiere und RTL) liegt Schumacher in der WM-Gesamtwertung aufgrund der größeren Anzahl der Saisonsiege vor dem punktgleichen Alonso (116:116).

Fisichella vor Massa

Schneller als die beiden Titelrivalen waren in Suzuka deren Teamkollegen. Bestzeit fuhr Renault-Mann Giancarlo Fisichella aus Italien (1:34,337) mit 71 Tausendstelsekunden Vorsprung vor dem Brasilianer Felipe Massa im zweiten Ferrari. Ralf Schumacher kam im Toyota auf Rang elf (1:35,575), Nick Heidfeld im BMW-Sauber auf Platz 27 (1:38,779).

Erneut überzeugt hat BMW-Sauber-Testfahrer Sebastian Vettel. Nach zwei Bestzeiten und einem zweiten Platz in seinen bisherigen drei Einsätzen landete er diesmal auf Rang sechs (1:34,912) und war damit Bester der drei deutschen Freitagstester. Michael Ammermüller fuhr im Red Bull auf Platz elf(1:35,433).

Pech hatte Adrian Sutil, der im Spyker wegen eines technischen Problems ausrollte. Daher konnte er am Ende des Trainings auf abtrocknender Strecke nicht mehr fahren und wurde 29. (1:43,914). Inklusive der drei Testfahrer waren zum ersten Mal in dieser Saison sieben deutsche Piloten im Einsatz.

© SID

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