Motorsport Formel1: "Silberpfeil" absolviert Jungfernfahrt in Orange

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"Silberpfeil" absolviert Jungfernfahrt in Orange

Der Mclaren-Mercedes MP4-21 hat am Montag in Barcelona seine ersten Runden gedreht. Mit Testfahrer Pedro de la Rosa und in Orange, der traditionellen Farbe von Mclaren, absolvierte der "Silberpfeil" die Jungfernfahrt.

In ungewohnter Farbe hat der neue Mclaren-Mercedes MP4-21 am Montag in Barcelona seine Premiere gefeiert. Im traditionellen Orange von Mclaren kam Testpilot Pedro de la Rosa aus Spanien die Ehre zuteil, die ersten Runden im dem neuen "Silberpfeil" für die Formel-1-Saison 2006 zu drehen. Die endgültige Lackierung wird in rund drei Wochen vorgestellt. Reglementbedingt wurde das Auto um den jetzt vorgeschriebenen Achtzylindermotor weitgehend neu konstruiert.

"Wir checken erstmal alles durch und gehen die Dinge konservativ an", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug, der mit den ersten Runden sehr zufrieden war. Im Lauf der Woche werden auch die Stammpiloten Kimi Räikkönen (Finnland) und Juan Pablo Montoya (Kolumbien) ihre erste Bekanntschaft mit dem neuen Dienstfahrzeug machen.

Haug peilt WM-Titel an

Die Zielsetzung des schwäbisch-britischen Rennstalls für 2006 ist ganz klar. "Wir wollen an die letzten Rennen anschließen", wünscht sich Haug: "Mit dem alten Auto haben wir sechs der letzten sieben Rennen gewonnen."

Insgesamt kam Mclaren-Mercedes 2005 auf zehn Siege in 19 Rennen, Fahrer- und Markentitel schnappten den Silbernen allerdings der Spanier Fernando Alonso und dessen Renault-Team weg. Aufbauend auf dem MP4-20 wurde das neue Auto weitgehend neu entwickelt, um dem neuen Reglement mit Acht- statt der bisherigen Zehnzylindermotoren zu entsprechen. Durch die neuen Triebwerke verlieren die Autos rund 150 PS.

"Die Aufgabenstellung durch den V8 ist, auf der einen Seite den Luftwiderstand zu reduzieren und auf der anderen Seite möglichst viel Abtrieb zu erzeugen", sagte Haug: "Wir hatten eine gute Basis, aber wenn die Konkurrenz die aerodynamischen Anforderungen besser umsetzt, ist man schlechter."

Wen genau er als schärfsten Konkurrenten sieht, darauf wollte sich Haug noch nicht festlegen. "Dafür ist das Überraschungspotenzial der Formel 1 zu groß", sagte er. Zumindest eine Einschätzung verriet er aber schon: "Ferrari wird deutlich stärker sein als im letzten Jahr."

© SID

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