Motorsport Formel1
"Silberpfeile" dominieren US-Qualifying

Mclaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat sich wie schon in Kanada auch beim Qualifying zum Großen Preis der USA die Pole Position gesichert. Zweiter wurde Teamkollege Fernando Alonso vor Felipe Massa im Ferrari.

Mclaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet am Sonntag beim Großen Preis der USA in Indianapolis von der Pole Position. Der britische WM-Spitzenreiter verwies Weltmeister und Teamkollege Fernando Alonso im Qualifying auf den zweiten Rang. Hinter den beiden "Silberpfeilen" landeten die zwei Ferrari-Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen.

Vettel sorgt für Furore

BMW-Sauber-Pilot Sebastian Vettel, der in den USA den Polen Robert Kubica vertritt, fuhr auf Startplatz sieben - die gleiche Position, von der 1991 auch Rekordweltmeister Michael Schumacher in sein erstes Rennen in der Königsklasse gestartet war. "Ich bin sehr glücklich", meinte der Debütant.

Im internen Duell der "Silberpfeile" setzte sich der 22-jährige Hamilton erneut gegen Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien durch, den er in 1:12,331 Minuten um 17 Hunderstelsekunden auf Rang zwei verwies (1:12,500). Damit ist die erste Startreihe bereits zum dritten Mal in Folge fest in der Hand der Silbernen. "Sensationell. Das war großer Sport von Lewis und Fernando", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Heidfeld schrammt an zweiter Startreihe vorbei

Dahinter musste Heidfeld (1:12,847) den Ferrari-Piloten Felipe Massa (Brasilien/1:12,703) und Kimi Räikkönen (Finnland/1:12,839) knapp den Vortritt lassen. "Ich bin nicht ganz zufrieden. Ich habe in der letzten Runde einen Fehler gemacht und die letzte Kurve nicht gut erwischt", sagte der Mönchengladbacher, dem am Ende nur acht Tausendstelsekunden zur zweiten Startreihe fehlten.

"Nick war klar auf Kurs zum dritten Platz und hatte etwas Pech", meinte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen, der mit Vettels Vorstellung (1:13,513) rundum zufrieden war: "Sebastian hat sehr gut gearbeitet und genau das umgesetzt, was wir ihm vorgegeben hatten."

Die anderen Deutschen standen im Schatten des schnellen BMW-Duos. Ralf Schumacher landete im Toyota auf Position 12, zwei Plätze vor Williams-Toyota-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden). Adrian Sutil (Gräfelfing) besiegte auf der Strecke zumindest wieder seinen Teamkollegen Christijan Albers (Niederlande) und startet vom 21. und damit vorletzten Platz.

Vor dem 7. von 17 WM-Läufen am Sonntag (19.00 Uhr Mesz) führt Hamilton die WM-Wertung mit 48 Punkten vor Alonso (40) an. Massa (33) und Räikkönen (27) folgen mit deutlichem Abstand und haben Heidfeld (26) im Nacken.

Ralf Schumacher meldet sich zurück

Ralf Schumacher zeigte einen deutlichen Aufwärtstrend. Nach Spanien, Monaco und Kanada, wo er jeweils schon in der ersten Qualifikationsrunde gescheitert war, kratzte er diesmal sogar an den Top 10. Gerade mal 92 Tausendstelsekunden fehlten ihm auf seinen Teamkollegen Jarno Trulli (Italien), der als Zehnter gerade noch in den dritten und letzten Durchgang gerutscht war.

Rosberg, der zuletzt in Montreal durch das Safety-Car um eine Spitzenplatzierung gebracht worden war, konnte nicht an die guten Qualifikations-Resultate der letzten beiden Rennen anknüpfen. Von Platz 14 hofft er jetzt auf ein Rennen mit besseren Umständen, damit er seine starken Leistungen der vergangenen Wochen auch wieder in WM-Punkte umsetzen kann.

Für seinen Teamchef Sir Frank Williams ist der 21-Jährige ohnehin ein kommender Star der "Königsklasse". "Nico ist jung und sehr intelligent. Ich bin sicher, dass er eine große Zukunft vor sich hat", meinte Williams. Im Qualifikationsduell hat er seinen erfahreneren Teamkollegen Alexander Wurz, der im Chaos von Kanada auf Platz drei gespült worden war, deutlich im Griff. Im siebten Rennen steht Rosberg zum siebten Mal in der Startaufstellung vor dem Österreicher.

© SID

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