Motorsport Formel1
Skandale um Korea-GP reißen nicht ab

Im Zuge des chaotischen Premieren-Grand-Prix im südkoreanischen Yeongam hat sich ein weiterer Skandal ergeben. Offenbar sind umgerechnet 37,6 Mill. Euro spurlos verschwunden.

Die Schlagzeilen über Skandale und Chaos rund um die abenteuerliche Formel-1-Premiere in Südkorea reißen auch zwei Wochen nach dem Rennen nicht ab. Nach Angaben des Korea Herald sind 60 Mrd. Won, umgerechnet 37,6 Mill. Euro, aus öffentlicher Hand unauffindbar verschwunden.

"Irgendetwas ist da nicht in Ordnung", erklärte Jung Hwan-dae, Vizepräsident der Provinzialversammlung von Jeollanam-do: "Wir werden alle Dokumente durchsuchen." Ein Sprecher des Veranstalters Kavo erklärte lediglich, es hätten "keine illegalen Handlungen stattgefunden".

Das Rennen in Südkorea war erst zwei Wochen vor der Austragung bestätigt worden. Am Renn-Wochenende gab es zahlreiche Probleme mit nicht ausgebauten Zufahrtswegen oder Zuschauertribünen. Am Mittwoch hatten die Veranstalter ein für Ende November geplantes internationales Formel-3-Rennen aus Sicherheitsbedenken abgesagt.

© SID

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