Motorsport Formel1
Sprecher: Schumacher an Ferrari gebunden

Nach Angaben eines Ferrari-Sprechers hat Michael Schumacher mit dem Rennstall eine Vereinbarung über eine weitere Zusammenarbeit getroffen und ist nicht für das Mercedes-Team frei.

In den Spekulationen über ein Formel-1-Comeback von Rekordweltmeister Michael Schumacher beim neuen Mercedes-Team pocht sein bisheriger Arbeitgeber Ferrari auf eine Vereinbarung mit dem Kerpener für drei weitere Jahre. "Ich kann nur bestätigen, dass die Vereinbarung zwischen Michael und Ferrari im September in Monza verkündet wurde. Ich weiß aber nicht, ob die Vereinbarung im physischen Sinn unterschrieben wurde. Aber wie in jeder Familie sollte der Wert des Wortes der Leute zählen, die in die Vereinbarung involviert sind, oder nicht?", sagte Ferrari-Sprecher Luca Colajanni dem Kölner Express (Samstags-Ausgabe).

"Ich bin gerne Teil der Ferrari-Familie"

Am 11. September hatte der Kerpener auf seiner Homepage (www.michael-schumacher.de) mitgeteilt, dass er sich am Tag zuvor mit Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo darauf geeinigt habe, "dass wir unsere Zusammenarbeit um drei Jahre verlängern werden. Ich freue mich sehr darüber, weil ich gerne Teil der Ferrari-Familie bin und der Name Ferrari auch für mich Leidenschaft, Qualität und höchste Sportlichkeit symbolisiert", hatte der 40-Jährige damals erklärt.

Schumacher ist seit seinem Rücktritt als aktiver Rannfahrer zum Ende der Saison 2006 bei Ferrari als Berater tätig, sein erster Vertrag lief bis Ende 2009. Ein Kurzzeit-Comeback im Cockpit als Vertreter des verletzten Brasilianers Felipe Massa war im Sommer geplatzt, weil Schumacher wegen der Nachwirkungen eines schweren Motorradunfalls körperlich noch nicht wieder in der Lage war, den Belastungen in einem Formel-1-Auto standzuhalten.

Nach der Übernahme des Brawn-Teams durch Mercedes waren zuletzt Spekulationen aufgekommen, der frühere Mercedes-Junior Schumacher könnte 2010 in einem "Silberpfeil" sitzen und wieder mit seinem Freund Ross Brawn zusammenarbeiten, unter dessen Regie er bei Benetton und Ferrari all seine sieben WM-Titel gewonnen hatte.

Schumachers Sprecherin Sabine Kehm hatte dazu dem SID gesagt: "Michael genießt sein Leben. Eine Rückkehr in die Formel 1 ist momentan kein Thema." Auch Brawn sagte, Schumacher habe "keine Ambitionen auf eine neue Karriere". Körperlich sei er inzwischen allerdings wieder fit genug, verkündete Schumachers Manager Willi Weber.

© SID

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