Motorsport Formel1
Todt wartet Schumachers Zukunfts-Entscheidung ab

Erst nach der Entscheidung von Michael Schumacher über seinen Verbleib bei Ferrari will sich Teamchef Jean Todt über seine Zukunft bei der Scuderia äußern.

Jean Todt macht seinem Ruf als Gentleman alle Ehre: Der Teamchef von Ferrari will erst am Ende der Formel-1-Saison über seine Zukunft entscheiden, um Rekordweltmeister Michael Schumacher den "Vortritt" zu lassen. "Unsere Piloten für die nächste Saison werden wir beim Rennen in Monza zwischen dem 8. und 10. September bekannt geben. Informationen über Veränderungen in der Struktur des Teams folgen dann am Ende der Saison", erklärte Todt in der italienischen Tageszeitung Corriere dello Sport.

Der 60 Jahre alte Franzose, der seit 1993 bei der Scuderia arbeitet und mit den "Roten" sechs Konstrukteurs- sowie fünf Fahrer-Weltmeistertitel feierte, nährte am Rande des Großen Preises von Monaco Spekulationen über seinen Abschied am Saisonende. Todt: "Auch wenn ich weggehe, wird es immer eine besondere Bindung zu Ferrari geben. Auch ohne mich hätte das Team eine sichere Zukunft." Demnächst stehen für den "Napoleon" Gespräche mit Ferrari-Boss Luca di Montezemolo an.

Erst am vorigen Mittwoch hatte Schumacher in Bezug auf den Termin der Bekanntgabe seiner Zukunftsplanung ein Missverständnis mit Todt eingeräumt. "Wir sind aber jetzt alle der Meinung, dass Monza ein guter Zeitpunkt dafür ist", meinte der siebenmalige Weltmeister Schumacher, der sich ursprünglich auch erst am Ende der Saison im Oktober äußern wollte.

© SID

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