Motorsport Formel1
Toyota verzichtet auf Berufung

Toyota nimmt die in Melbourne gegen Jarno Trulli verhängte Zeitstrafe von 25 Sekunden an und geht nicht in Berufung. Trulli hatte während einer Safety-Car-Phase überholt.

Toyota hat die 25-Sekunden-Zeitstrafe für Jarno Trulli beim Großen Preis von Australien in Melbourne akzeptiert. Das in Köln ansässige Team von Timo Glock erklärte am Mittwoch, dass man auf die in Melbourne noch angekündigte Berufung gegen die Strafe verzichtet.

Bei genauer Prüfung der Entscheidungen des Berufungsgerichts des Automobil-Weltverbandes FIA sei man zu dem Schluss gekommen, dass eine Berufung gemäß Artikel 152, Absatz fünf des International Sporting Code abgewiesen würde. "Toyota Motorsport hat entschieden, dass es keinen Erfolg bringen würde, diese Angelegenheit zu verfolgen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Diese Regel besagt, dass gegen Durchfahrtstrafen oder Stop-and-Go-Strafen keine Berufung möglich ist. Trulli hatte wegen des verbotenen Überholens von Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) während einer Safety-Car-Phase kurz vor Ende des Rennens eigentlich eine Durchfahrtstrafe erhalten, die nach Rennende den Regeln entsprechend automatisch in eine 25-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde. Dadurch war Trulli nachträglich vom dritten auf den zwölften Platz zurückgefallen, Hamilton auf Rang drei vorgerückt.

Unter Berufung auf den gleichen Paragraphen hatte das Berufungsgericht der FIA am 23. September 2008 auch die Berufung von Mclaren-Mercedes gegen die Zeitstrafe für Hamilton beim Großen Preis von Belgien in Spa abgewiesen. Der Brite war wegen der nach Rennende verhängten 25-Sekunden-Strafe vom ersten auf den dritten Platz zurückgestuft worden, der Sieg war an seinen WM-Rivalen Felipe Massa gefallen.

© SID

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