Motorsport Formel1
Trulli fährt Bestzeit, Rosberg wird Dritter

Jarno Trulli (Toyota) ist bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona am Mittwoch die schnellste Zeit des Tages gefahren. Bester Deutscher war Nico Rosberg im Williams auf Rang drei.

Am dritten Tag der Formel-1-Testfahrten in Barcelona hat Jarno Trulli (Toyota) auf dem Circuit de Catalunya in 1:20,801 Minuten die schnellste Runde hingelegt. Die zweitbeste Zeit des Tages auf dem 4,655 Kilometer langen Kurs gelang David Coulthard (Red Bull) in 1:21,258 vor Nico Rosberg im Williams (1:21,293). Die beste Rundenzeit von Nick Heidfeld (BMW Sauber) wurde bei 1:22 624 Minuten gestoppt.

"Definitiv vorwärts gekommen"

"Wir hatten hier wirklich einen erfolgreichen Test", erklärte Rosberg anschließend. "Wir haben das neue Aero Package für Melbourne ausprobiert und das war wirklich positiv. Insgesamt sind wir damit definitiv vorwärts gekommen".

Auch Heidfeld war mit seinem Boliden zufrieden - und das, obwohl der 30-Jährige in Barcelona - einen Rang hinter Adrian Sutil (Force India) - nur auf dem drittletzten Platz landete. "Seit dem Roll-Out des BMW Sauber F1.08 haben wir signifikante Fortschritte gemacht. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich los geht". BMW-Teamkollege Robert Kubica ergänzte: "Obwohl wir schon jetzt in einer sehr guten Ausgangslage sind, hat der Wagen immer noch jede Menge weiteres Potenzial."

Hamilton Zehnter, Kovalainen Vierter

Im Mclaren-Mercedes kam Vize-Weltmeister Lewis Hamilton in 1:22,011 Minuten nur auf die zehntschnellste Zeit des Tages. Weiter vorne ordnete sich dagegen dessen Teamkollege Heikki Kovalainen (Finnland) ein, der in 1:21,309 Minuten auf den vierten Platz fuhr.

"Die verbesserten Wetterbedingungen haben es uns in den letzten drei Tagen möglich gemacht, dass wir unser Programm komplett abarbeiten konnten", sagte Mclaren-Mercedes-Geschäftsführer Martin Whitmarsh. Beim letzten Shakedown auf Menorca werden in der kommenden Woche bei den "Silberpfeilen" noch abschließende Aerodynamik-Arbeiten auf dem Programm stehen.

Ferrari hinter der Spitze zurück

Das Ferrari-Team musste sich in Barcelona am dritten Testtag mit den hinteren Positionen zufrieden geben. Kimi Räikkönen (1:21,933) wurde Tages-Neunter, Felipe Massa fuhr in 1:22,286 Minuten auf den 13. Platz.

Für eine zweimalige Unterbrechung der Test-Session war unterdessen Timo Glock verantwortlich. Der Toyota-Pilot aus Wersau leistete sich gegen Mittag einen spektakulären 360-Grad-Dreher, bei dem sein Toyota leicht beschädigt wurde. Zuvor hatte der 25-Jährige bereits wegen eines Defekts abgeschleppt werden müssen.

Renault legt mehr als 1 000 Kilometer zurück

Mit insgesamt 242 Runden war Renault am Mittwoch das aktivste Team. Die beiden R28-Boliden mit Fernando Alonso und Nelson Piquet Jr. am Steuer legten damit mehr als 1 000 Kilometer oder fast vier Renndistanzen zurück.

Die neue Formel-1-Saison startet am 16. März beim Großen Preis von Australien im Albert Park in Melbourne. 2007 hatte dort Weltmeister Kimi Räikkönen (Ferrari) ganz oben auf dem Siegertreppchen gestanden.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%