Motorsport Formel1
Vettel: "Button war einfach zu schnell"

Beim Großen Preis der Türkei in Istanbul hat Sebastian Vettel den dritten Platz belegt. Im Interview spricht der Red Bull-Pilot über die Rennstrategie und den Sieger Jenson Button.

Beim Großen Preis der Türkei in Istanbul hat Sebastian Vettel nach seiner Pole Position beim Qualifying am Ende hinter dem Brawn-Piloten Jenson Button und seinem Red Bull-Teamkollegen Mark Webber den dritten Platz erzielt. Im aktuellen Formel-1-Gespräch äußert sich der 21-Jährige über das Rennen am Bosporus.

Frage: "Sebastian Vettel, nur Platz drei von der Pole Position und dabei am Ende noch hinter Teamkollege Mark Webber - wie fällt Ihr Fazit des Rennens von Istanbul aus?"

Sebastian Vettel: "Für das Team ist es ein gutes Ergebnis, aber ich bin natürlich nicht so zufrieden. Wenn man von Platz eins ins Rennen geht, will man auch gewinnen. Ich hatte auch einen guten Start, dann habe ich leider einen Fehler gemacht und Jenson Button hatte keine Probleme vorbeizufahren."

Frage: "Kurz vor dem Ende sagte Ihnen Ihr Team über Funk, Sie sollten Ihren Teamkollegen nicht mehr angreifen. Waren Sie sauer darüber?"

Vettel: "Sie haben nicht gesagt, ich soll ihn nicht angreifen. Sie haben gesagt, ich soll nichts riskieren, weil er schneller ist als ich. Langsamer gefahren bin ich aber nicht, dafür habe ich zu viel Spaß am Rennfahren."

Frage: "Haben Sie die Drei-Stopp-Strategie verstanden?"

Vettel: "Ehrlich gesagt nicht. Man legt vor dem Rennen die Strategie für verschiedene Szenarien fest. Es war klar, dass wir auf drei Stopps gehen, wenn wir führen und Vorsprung haben. Als ich Platz eins verloren habe, war ich sicher, dass wir bei zwei Stopps bleiben, um Platz zwei zu sichern. Ich verstehe nicht, wieso wir das nicht gemacht haben. Das macht meiner Meinung nach nicht ganz so viel Sinn. Wir haben es versucht, es hat nicht geklappt. Da wird man nochmal drüber reden müssen."

Frage: "Wäre sonst der Sieg drin gewesen?"

Vettel: "Nein. Wir hätten heute so oder so keine Chance gehabt gegen Jenson. Er war einfach zu schnell, ist gefahren wie von einem anderen Planeten und hat zum ersten Mal wirklich gezeigt, wie schnell er wirklich sein kann. Aber das Auto lief am gesamten Wochenende gut. Wir haben auch Fortschritte gemacht und durchaus Grund, für die Zukunft optimistisch zu sein."

© SID

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