Motorsport Formel1
Vettel fährt auf die Pole Position

Sebastian Vettel hat sich beim Großen Preis von Japan die Pole Position gesichert. Beim Qualifying am Sonntagmorgen in Suzuka verwies der Deutsche Webber und Kubica auf die Plätze.

Sebastian Vettel hat sich die Pole Position für den Großen Preis von Japan gesichert. Der Red-Bull-Pilot verwies am ungewohnten Sonntagmorgen in Suzuka seinen in der WM-Wertung führenden Teamkollegen um 68 Tausendstelsekunden auf den zweiten Platz und hat damit beste Chancen, seinen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Für die drei übrigen Titelrivalen lief es dagegen nicht so gut. Ferrari-Pilot Fernando Alonso startet hinter dem Polen Robert Kubica im Renault lediglich von Platz vier, direkt hinter ihm steht Titelverteidiger Jenson Button im Mclaren-Mercedes. Dessen Teamkollege Lewis Hamilton muss sogar von Position acht ins Rennen gehen, weil er nach der drittbesten Zeit in der Qualifikation wegen eines vorzeitigen Getriebewechsels fünf Startplätze zurückgesetzt wurde.

Qualifying zum zweiten Mal an einem Sonntagmorgen

Erst zum zweiten Mal in der Formel-1-Geschichte wurde eine Qualifikation am Sonntagmorgen vor dem Rennen ausgetragen. Am Samstag war die Zeitenjagd wegen Dauerregens ausgefallen. 2004 war das ebenfalls in Suzuka wegen einer Taifunwarnung schon einmal passiert. Damals hatte Rekordweltmeister Michael Schumacher die Pole Position geholt und wenige Stunden später auch das Rennen gewonnen. Dieses Kunststück will Vettel, der zum achten Mal in dieser Saison die Pole Position steht, jetzt wiederholen.

Zweitbester der sieben deutschen Fahrer war Mercedes-Pilot Nico Rosberg auf Rang sechs. Sein Teamkollege Schumacher steht unmittelbar hinter Nico Hülkenberg im Williams auf Platz zehn.

Schumacher verdirbt Heidfeld die letzte Qualifikationsrunde

Nick Heidfeld im Sauber-Ferrari holte Startplatz elf und lag damit drei Plätze vor seinem japanischen Teamkollegen Kamui Kobayashi, den Sprung in die letzte Qualifikationsrunde der besten Zehn verdarb ihm erst in letzter Sekunde Schumacher um 14 Tausendstelsekunden. Adrian Sutil musste sich im Force-India-Mercedes mit Position 15 zufrieden geben, deutsches Schlusslicht war Timo Glock im Virgin auf Platz 22.

Vor dem 16. von 19 WM-Läufen (Sonntag, 8.00 Uhr Mesz/RTL und Sky) liegt Webber in der Gesamtwertung mit 202 Punkten elf Zähler vor Alonso, der 191 Punkte hat. Vettel hat mit 181 Punkten als Vierter einen Zähler hinter Hamilton 21 Punkte Rückstand auf Webber. Button ist mit 177 Punkten Fünfter.

© SID

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