Motorsport Formel1
Vettel: "Hätte das Auto lieber ins Ziel getragen"

Sebastian Vettel zeigte sich nach dem Start-Ziel-Sieg beim Regenrennen in Shanghai im Interview überglücklich. Auch darüber, dass sein Auto einen Crash unbeschadet überstanden hat.

Der Heppenheimer Sebastian Vettel hat sich nach dem zweiten Erfolg seiner Karriere zum neuen Regenkönig der Formel 1 gekürt. Wie bei seinem ersten Sieg in Monza, ließ der Regen auch in Shanghai nicht nach. Mit den ersten Punkten in dieser Saison katapultiert er sich nun auf den dritten Platz in der Fahrerwertung.Trotz eines Zusammenpralls mit dem Toro Rosso von Sebastien Buemi konnte er die Weiterfahrt unbeschadet fortsetzen und hatte am Ende 10,9 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Mark Webber. Im Interview zeigt sich Vettel überglücklich:

Frage: "Sebastian Vettel, Sie haben nach Monza 2008 auch Ihren zweiten Sieg im Regen gefeiert ..."

Sebastian Vettel: "Das ist unglaublich, ich bin verdammt stolz. Erst den ersten Sieg für Toro Rosso geholt und jetzt den ersten Erfolg für Red Bull. Und dann noch ein Doppeltriumph. Danke an die Mechaniker und ans Team, die alle die ganze Nacht gearbeitet haben. Ich bin das erste Mal in dieser Saison im Ziel und stehe gleich ganz oben. Ein Wahnsinn, dass ich auch mein zweites Rennen im Regen gewonnen habe. Davon könnte es in Zukunft noch mehr geben."

Frage: "Wie schwierig waren die Bedingungen auf der nassen Rutschpiste von Shanghai?"

Vettel: "Es war hart an der Grenze, ein sehr schwieriges Rennen mit viel Aquaplaning. Überall flossen Flüsse die Strecke herab oder es standen Seen. Jedesmal, wenn das Auto ins Schlittern gekommen ist, habe ich gebetet, dass es auf der Strecke bleibt. Dabei hatte ich als Führender Glück, dass ich wenigstens etwas gesehen habe. Für die anderen hinten war es noch komplizierter. Ich hätte das Auto auf den letzten Runden am liebsten ins Ziel getragen. "

Frage: "Wie haben Sie den Crash mit Sebastien Buemi erlebt, der Ihnen ins Heck gekracht ist?"

Vettel: "Ich sah einen langsamen Toyota, bin langsamer geworden, und im gleichen Moment kriege ich einen Schlag von hinten. Im Rückspiegel hast du absolut nichts gesehen, und ich hatte Riesenglück, dass das Auto okay war."

Frage: "Sie sind jetzt WM-Dritter, haben die bislang dominanten Brawn-Boliden erstmals geschlagen. Schielen Sie nach dem WM-Titel?"

Vettel: "Die Situation ist sehr interessant. Wir haben den Diffusor noch nicht und haben schon jetzt ein verdammt schnelles Auto. Wir stehen erst am Beginn der Entwicklung, und die Kurve geht nach oben. Wir müssen jetzt pushen und das Auto noch schneller machen. Erst feiern wir richtig, dann wollen wir den entscheidenden Schritt machen und wirklich das beste Team im Feld werden."



© SID

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