Motorsport Formel1
Vettels Jungfernfahrt endet nach nur 14 Runden

Kurze Jungfernfahrt für Sebastian Vettel in seinem neuen Red Bull RB5: Wegen Problemen im Getriebe musste der 21-Jährige sein neues Arbeitsgerät nach nur 14 Runden abstellen.

Sebastian Vettels Jungfernfahrt im neuen Red Bull RB5 war am Montag unerwartet schnell beendet. Schon nach insgesamt 14 Runden auf der Formel-1-Strecke im südspanischen Jerez musste der Heppenheimer sein neues Arbeitsgerät für die WM-Saison 2009 wegen Problemen am Getriebe abstellen. "Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Öltemperatur im Getriebe begann zu steigen", erklärte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Sebastian Vettel, der vom Schwester-Team Toro Rosso zu Red Bull gewechselt ist, war mit dem vorzeitigen Ende seiner Dienstfahrt einverstanden. "Das war die richtige Entscheidung. Man muss schon genau wissen, welche Probleme bei einem neuen Auto auftreten können", erklärte der 21-jährige Hesse, der voll des Lobes für sein Team war: "Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht. Aber fragt mich bitte nicht, wie sich das Auto anfühlt. Dafür ist es noch zu früh."

Hoffnungen ruhen auf Vettel

Red Bull hatte am Montag das neue Rennauto ohne spektakuläre Show vorgestellt. Sebastian Vettel und Mark Webber (Australien) enthüllten den RB5 vor Beginn der Testfahrten in der Boxengasse. Die Hoffnungen des Teams ruhen auf Shootingstar Vettel und dem verbesserten Renault-Motor. Vettel gewann am 14. September 2008 im Toro Rosso den Grand Prix im verregneten Monza und ist damit jüngster Sieger der Formel-1-Geschichte.

Die neue Saison beginnt am 29. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne und umfasst insgesamt 17 Rennen, das sind zwei weniger als im Vorjahr. Der deutsche Grand Prix findet am 12. Juli auf dem Nürburgring statt, Hockenheim ist gemäß der Rotation erst 2010 wieder an der Reihe.

© SID

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