Motorsport Formel1
Vorfreude bei Haug auf die Duelle mit Vettel

Bei Norbert Haug ist die Vorfreude auf die neue Formel-1-Saison riesig. Vom Titel möchte der Mercedes-Sportchef nicht sprechen, hofft aber dort mitzufahren, "wo die Musik spielt."

Mercedes-Sportchef Norbert Haug freut sich vor der neuen Formel-1-Saison auf das Comeback der Silberpfeile, Nico Rosberg im Cockpit und dessen künftige Duelle mit Vize-Weltmeister Sebastian Vettel. "Mit Sebastian verbindet uns großer gegenseitiger Respekt, ich mag ihn sehr, wir sind sportliche Rivalen im allerbesten Sinne. Krach gibt s zwischen uns garantiert nicht, auch wenn es auf der Rennstrecke knallhart zugehen wird", sagte Haug der Auto Bild Motorsport.

Viele deutsche Fans träumen nach der Mercedes-Übernahme des Weltmeisterteams Brawn schon von einem Titelduell zwischen Vettel im Red Bull und dem künftigen Mercedes-Piloten Rosberg, Haug allerdings bremst die Erwartungen. "Als Favoriten sehe ich uns noch lange nicht. Da muss man zumindest die ersten Tests im Februar abwarten", sagte der 57-Jährige: "Sebastian und Red Bull werden stark sein - Ferrari und Mclaren ganz sicher auch und hoffentlich natürlich auch wir. Ich möchte nicht vom Titel sprechen, das macht uns nicht schneller." Allerdings wolle man "dort mitfahren, wo die Musik spielt, und die spielt ja bekanntlich vorne".

Rosberg ist die perfekte Wahl

Der in Wiesbaden geborene, viersprachige Rosberg (deutsch, englisch, französisch, italienisch) ist für Haug nicht nur aus PR-Gesichtspunkten eine perfekte Wahl. "Nico ist stark, und wir wollen ihm ein starkes Auto zur Verfügung stellen", sagte der Schwabe: "Wir wollten ihn vor zwei Jahren bereits zu Mclaren-Mercedes holen, aber das ging damals aus vertraglichen Gründen nicht."

Als heißer Anwärter auf das zweite Silberpfeil-Cockpit gilt zurzeit der frühere Mercedes-Junior Nick Heidfeld, der sich nach dem Ausstieg von BMW eine Rückkehr zu Mercedes gut vorstellen könnte. "Für jeden Piloten, für einen deutschen besonders, wäre es fantastisch im neuen Silberpfeil-Team zu fahren. Das ist eine Frage der Ehre", sagte Heidfeld der Auto Bild Motorsport: "Mercedes will bei allem, was sie machen, spitze sein. Egal, ob bei der Technik für alternative Energien oder in der Formel 1. Für mich würde sich zudem ein Kreis schließen. Mercedes hat mich gefördert und in die Formel 1 gebracht."

© SID

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