Motorsport Formel1
Weltmeister Alonso dominiert beim Heimspiel

Weltmeister Fernando Alonso hat im freien Training zu seinem Heimspiel beim Großen Preis von Spanien in Barcelona die Bestzeit erzielt. Giancarlo Fisichella fuhr auf den zweiten Rang, Lewis Hamilton wurde Dritter.

Mclaren-Mercedes-Pilot Fernando Alonso ist im freien Training zu seinem Heimspiel beim Großen Preis von Spanien in Barcelona Bestzeit gefahren. Der Weltmeister war am Freitag in 1:21,397 Minuten knapp drei Zehntelsekunden schneller als sein früherer Teamkollege Giancarlo Fisichella (Italien/1:21,684) im Renault.

Platz drei belegte der Brite Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil, die beiden Ferrari-Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen folgten auf den Rängen fünf und sechs unmittelbar vor Nico Rosberg (Wiesbaden), der im Williams-Toyota als Siebter bester Deutscher war.

Alonso freut sich auf das "Highlight"

Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld fuhr im BMW-Sauber hinter seinem polnischen Teamkollegen Robert Kubica auf Rang neun. Toyota-Pilot Ralf Schumacher (Kerpen) belegte Platz 16, Adrian Sutil (Gräfelfing) im Spyker-Ferrari Position 21. "Mein Ziel ist es, wieder in die Punkte zu fahren", gab Schumacher als Ziel aus. Formel-1-Neuling Sutil (Gräfelfing) freut sich auf die erste Strecke, die er schon kennt: "Hoffentlich kann ich im ersten Training dann gleich am Setup arbeiten."

Für Weltmeister Alonso, der im nächsten Jahr mit einem Stadtrennen in Valencia ein zweites Heimspiel bekommt, ist der erste Silberpfeil-Auftritt in Spanien etwas ganz Besonderes: "Ein Rennen zuhause ist für jeden Fahrer ein Highlight. Mein Heimsieg im vorigen Jahr hat mir den größten Kick überhaupt verschafft."

"Schumi" gibt sich die Ehre

Für einen weiteren Höhepunkt sorgt hingegen ein Ex-Champion: Michael Schumacher hat sich den Großen Preis von Spanien, den er selbst sechsmal gewann, für seinen ersten Einsatz vor Ort als Ferrari-Berater ausgesucht. "Es geht darum, dass meine Erfahrung eventuell hilfreich sein kann, um den globalen Überblick über das Geschehen zu bekommen, dass ich eventuell Tipps und Informationen geben kann, an Jean Todt direkt oder die verantwortlichen Ingenieure."

Alonso steht im Mittelpunkt des Interesses der 145 000 Fans und vieler Ehrengäste. "Ich habe einige Verpflichtungen mit wichtigen Leuten, die vorbeikommen, um mir Glück zu wünschen. Wenn ich im Wagen sitze, ist das der entspannendste Teil des Wochenendes", sagt der Asturier, der deshalb vielleicht froh darüber ist, wenn Michael Schumacher einen Teil der Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auf der Strecke vermisst Alonso den Kerpener nicht. "Wir haben Massa, Räikkönen und Hamilton. Mit Michael waren wir an einem Punkt angekommen, an dem alles monoton war", sagte Alonso der spanischen Zeitung El Pais.

Schumachers früherer Teamkollege Felipe Massa (Brasilien), nach seinem Sieg in Bahrain WM-Vierter mit 17 Punkten, ist froh über den Besuch des siebenmaligen Champions aus Kerpen: "Er wird uns sicher einen zusätzlichen Schub geben. Ich habe mich dank seiner Hilfe verbessert und werde alles daran setzen, ihm das zu zeigen."

Spaß haben dürfte in Barcelona auch Nick Heidfeld, der am Donnerstag 30 Jahre alt wurde. "Dass dieses Rennen der Heim-Grand-Prix des Weltmeisters ist, hat es viel attraktiver gemacht. Vor so einer Kulisse zu starten, ist für jeden Fahrer fantastisch, nicht nur für Fernando", sagt Heidfeld, der nach drei vierten Plätzen (15 Punkte) das Podium anpeilt.

© SID

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