Motorsport Formel1
Winkelhock überzeugt bei Debüt im F1-Cockpit

Markus Winkelhock hat bei Testfahrten für das Midland-Team in Jerez eine überzeugende Vorstellung abgeliefert. Als schnellster von vier Piloten hofft der 25-Jährige auf einen Platz als Freitags-Testfahrer.

Der Traum von einem Platz im Formel-1-Cockpit beim Midland-Team in der nächsten Saison könnte für Markus Winkelhock Realität werden. Der 25 Jahre alte Sohn des 1982 tödlich verunglückten Formel-1-Piloten Manfred Winkelhock war am Samstag in Jerez bei Testfahrten des russischen Midland-Teams des kanadischen Milliardärs Alex Shnaider schnellster von vier Piloten. Darunter war auch der Niederländer Christijan Albers, der 2005 bei Minardi Stammfahrer war und schon als erster Midland-Pilot für 2006 feststeht.

"Ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ich weiß, wo ich noch zulegen kann. Am meisten beeindruckt haben mich die späten Bremspunkte und die hohen Kurvengeschwindigkeiten", sagte der frühere DTM-Pilot aus Berglen-Steinach, der in dieser Saison in der Renault World Series mit vier Siegen Dritter in der Gesamtwertung war.

Winkelhock hofft auf weitere Gespräche vor Weihnachten

Die Testfahrten bei Jordan-Nachfolgeteam waren zunächst eine einmalige Veranstaltung, die Winkelhock durch seinen früheren Formel-König-Teamchef Colin Kolles ermöglicht wurde, der jetzt als Teamchef für Midland verantwortlich ist. Winkelhock hofft allerdngs darauf, dass es noch vor Weihnachten weitere Gespräche geben wird. "Mein Wunsch wäre es, in diesem Team Freitags-Testfahrer zu werden", sagte der Schwabe dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Midland tritt 2006 die Nachfolge von Jordan an. Der Rennstall war bereits im Januar 2005 an die Midland Group des Geschäftsmannes Shnaider verkauft worden, startete in diesem Jahr aber noch unter dem alten Namen Jordan.

In der Saison 2006 werden bislang vier deutsche Fahrer im Einsatz sein. Neben den Brüdern Michael und Ralf Schumacher bei Ferrari und Toyota sowie Nick Heidfeld bei BMW-Sauber schaffte GP2-Champion Nico Rosberg bei Williams den Sprung in die Königsklasse.

© SID

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