Motorsport Formel1
Zukunft des US-Grand-Prix gefährdet

Die Zukunft des Großen Preises der USA ist noch nicht gesichert. "Bernie und ich haben vereinbart, dass wir bis nach dem Ende des Rennens von 2006 warten, um über die Zukunft zu reden", so Tony George.

Ob auch in der kommenden Saison der Große Preis der USA stattfinden kann, steht noch in den Sternen. "Bernie und ich haben vereinbart, dass wir bis nach dem Ende des Rennens von 2006 warten, um über die Zukunft zu reden. Das wird in den kommenden Wochen geschehen", sagte Tony George als Chef des "Indianapolis Motor Speedway" nach einem Treffen mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone am Rande des Rennens: "Ich hoffe aber, dass wir auf Basis der in den letzten sieben Jahren entwickelten Beziehung weiter zusammenarbeiten." Immerhin bringt die Formel 1 einen Umsatz von 135 Mill. Euro in die Stadt.

Der Vertrag mit dem US-Grand-Prix ist nach diesem Rennen ausgelaufen, Ecclestone hatte mehrfach die Zukunft in Frage gestellt. "Ich werde kein Rennen hier subventionieren, zumal die Formel 1 in den USA weniger TV-Zuschauer hat als in Malta", hatte Ecclestone erklärt. Gleichzeitig brachte er ein mögliches zweites US-Rennen an der Westküste - zum Beispiel in Long Beach - ins Gespräch. Indianapolis möchte nach dem Skandalrennen im letzten Jahr, als wegen der Sicherheitsprobleme mit den Michelin-Reifen nur sechs Autos gefahren waren, die "Antrittsprämie" für die Formel 1 von 15 Mill. Euro drücken.

Rennställe und Fahrer fordern unisono eine Fortsetzung des Formel-1-Rennen in Indianapolis, weil die USA der größte Markt für die Hersteller ist. Ralf Schumacher spricht sich aber für ein Rennen in Las Vegas oder New York aus. Auch Michael Schumacher setzt sich für eine Fortsetzung des Rennens in den USA ein und kennt ein einfaches Rezept für den Erfolg der Formel 1 in den Staaten: "Man braucht ein amerikanisches Idol. Scott Speed muss erfolgreich sein. Wenn er Rennen oder die Meisterschaft gewinnt, dann würde das helfen. Wir haben das schon in mehreren Ländern gesehen - mit mir selbst in Deutschland und mit Fernando Alonso in Spanien."

© SID

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