Motorsport Formel3
Vettel erlebt in Barcelona Höhen und Tiefen

Das Rennwochenende in Barcelona lief für Formel-3-Pilot Sebastian Vettel durchwachsen. Nach seinem Sieg am Samstag schied er am Sonntag bereits in der ersten Runde aus. Zudem bekam er noch eine Strafe aufgebrummt.

Nach dem Hoch folgte postwendend ein Tief: Formel-1-Aufsteiger Sebastian Vettel hat am Wochenende in der Formel-3-Euroserie feststellen müssen, dass Sieg und Niederlage häufig eng beieinander liegen. Zunächst behielt der Heppenheimer in Barcelona beim 15. Saisonlauf im Regenchaos den Durchblick und feierte unter teilweise irregulären Bedingungen überlegen seinen vierten Saisonsieg.

Am Sonntag kam der 19 Jahre alte Senkrechtstarter, der in der Formel-1-WM in den letzten drei Rennen für BMW-Sauber als so genannter Freitagsfahrer im freien Training zum Einsatz kommen wird, nur bis zur ersten Kurve. Nach einer Kollision strandete Vettel mit seinem Dallara-Mercedes in einem Kiesbett.

Der BMW-Junior missachtete anschließend die Anweisungen der Streckenmarschalls, sein Cockpit zu verlassen. Deshalb wurde er von einem Kran mitsamt seinem Rennwagen aus der Gefahrenzone gehievt.

Empfindliche Strafe für Vettel

Die Rennkommissare fanden die "Vorführung" gar nicht lustig und verhängten gegen den Youngster nachträglich noch eine empfindliche Strafe. Vettel wird beim nächsten Rennen der Formel-3-Euroserie am 14. Oktober in Le Mans fünf Startplätze nach hinten versetzt.

Da sein britischer Teamkollege, Tabellenführer Paul di Resta, auch nicht über Rang sechs hinauskam, hielt sich der Schaden für Vettel bei einem Rückstand von nun vier Punkten (69:73) noch in Grenzen. Das Rennen gewann Richard Antinucci (USA) vor seinem Landsmann und Dallara-Mercedes-Markenkollegen Charlie Kimball.

© SID

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