Motorsport GT-Serie
Hannawald und Ludwig müssen bei GT-Masters zittern

Ex-Skispringer Sven Hannawald muss nach eine Kollision beim Saisonfinale in Oschersleben um seinen Titel beim Adac-GT-Masters bangen. Auch Luca Ludwig zittert um seinen Titel.

Entscheidung vertagt: Die Titelkandidaten Sven Hannawald (München) und Luca Ludwig (Bonn) müssen nach einer Kollision bzw. einem angeblichen Frühstart beim Saisonfinale in der Motorsport Arena Oschersleben um ihre Titelchancen im Adac-GT-Masters zittern. Zusätzliches Pech für den früheren Skisprung-Olympiasieger Hannawald war, dass ausgerechnet sein härtester Widersacher in der Tabelle, der Schweizer Toni Seiler, im vorletzten Saisonlauf die Amateurwertung gewann.

Damit liegen Seiler und Hannawald vor dem einstündigen Finallauf am Sonntag (11.45 Uhr/bei Kabel 1) punktgleich (je 87 Zähler) an der Tabellenspitze. Bei 5:3 Saisonsiegen zugunsten Seilers muss Hannawald in jedem Fall vor dem Schweizer ins Ziel kommen, um sich seinen ersten Titel zu sichern.

Ludwigs Freude währt nur kurz

Über seinen dritten Saisonsieg konnte sich Ludwig nur kurze Zeit freuen. Weil er angeblich einen Frühstart fabriziert hat, wurde der Bonner nach einem Protest und stundenlangen Diskussionen von den Sportkommissaren auf Rang 13 zurückgestuft. Gegen diese Entscheidung legte das DTM-Team Abt Sportsline (Kempten), das den Audi R8 LMS von Ludwig einsetzt, umgehend Berufung ein.

Sollte Ludwig am Sonntag im zweiten Rennen des Wochenendes sechs Punkte mehr holen als die momentanen Tabellenführer Albert von Thurn und Taxis (Regensburg) und Peter Kox (Niederlande), würde die endgültige Titelvergabe erst am "grünen Tisch" entschieden werden. Das führende Lamborghini-Duo, das den dritten Platz belegt hatte, wollte sich mit dem Protest gegen Ludwig im Titelrennen offenbar alle Türen offen halten.

© SID

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