Motorsport International
Audi-Serie in Sebring hält

Der Ingolstädter Automobilkonzern Audi hat zum Auftakt der American Le Mans Series (Alms) zum achten Mal in Folge das 12-Stunden-Rennen in Sebring/Florida für sich entschieden. Porsche belegte die Plätze zwei und drei.

Die Serie des Automobilkonzerns Audi hat gehalten: Zum Auftakt der American Le Mans Series (Alms) siegten die Ingolstädter zum achten Mal in Folge beim 12-Stunden-Rennen in Sebring/Florida. Die Trainingsschnellsten Frank Biela (Neuss), Emanuele Pirro (Italien) und Marco Werner (Ermatingen) verwiesen im Audi R10 TDI bei der 55. Auflage des ältesten und bedeutendsten Langstreckenrennen Amerikas das Honda-Trio Dario Franchitti/Bryan Herta/Tony Kanaan (Schottland/USA/Brasilien) auf den zweiten Rang.

Zudem sind die Ingolstädter mit ihrem Diesel-Sportwagen, der schon bei der Premiere im vergangenen Jahr an gleicher Stelle triumphierte, in insgesamt neun Rennen einschließlich der 24 Stunden von Le Mans ungeschlagen.

"Diesen Sieg hat sich das Team wirklich verdient. Wir freuen uns sehr, dass wir ein weiteres Mal in Sebring gewonnen haben und hier seit 2000 ungeschlagen sind", sagte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. Sein 42 Jahre alter Pilot Biela stellte zudem den 2006 aufgestellten Rekord seines Teamkollegen Tom Kristensen (Dänemark) ein und feierte nach 2000, 2003 und 2004 seinen vierten Sebring-Erfolg.

"Damit hatte ich nicht mehr gerechnet, denn nach einem Reifenschaden gleich zu Beginn des Rennens hatten wir bereits zwei Runden verloren", sagte der dreimalige Le-Mans-Sieger Biela, der am Ende mit seinen Teamkollegen Werner (drei Sebring-Siege) und Pirro (zwei Erfolge) von den großen Problemen der Konkurrenz profitierte.

Die Entscheidung in dem äußerst spannenden Rennen mit etlichen Führungswechseln fiel erst 80 Minuten vor Schluss. Das in einer Runde mit dem Audi liegende und überraschend stark auftrumpfende Honda-Trio Dario Franchitti/Bryan Herta/Tony Kanaan (Schottland/USA/Brasilien) verlor wegen Getriebeproblemen am neuen und erstmals eingesetzten Acura ARX-01 wertvolle Zeit.

Trotz der verpassten und möglichen Sensation - noch nie zuvor konnte Honda in Sebring gewinnen - freuten sich die Japaner über den zweiten Platz (sechs Runden zurück) sowie Gesamtrang drei des mexikanischen Trios Luiz Diaz/Adrian Fernandez/David Martinez (acht Runden), das zudem den Doppelsieg in der Lmp2-Kategorie vervollständigte.

Audi mit dem zweiten R10 TDI und Rivale Porsche, die im Gegensatz zu den Ingolstädtern auf einen Ottomotor setzen, hatten mit ihren weiteren Werkswagen massive Elektronikprobleme und fielen nach zwischenzeitlicher Führung weit zurück. Für Le-Mans-Rekordgewinner Kristensen und seine beiden Partner Rinaldo Capello und Allan Mcnish (Italien/Schottland) reichte es am Ende im R10 TDI zum vierten Platz (elf Runden zurück). Der bestplatzierte Porsche RS Spyder des renommierten amerikanischen Penske-Teams mit Timo Bernhard und Romain Dumas (Dittweiler/Frankreich) sowie dem zweimaligen Indy-500-Gewinner Helio Castroneves (Brasilien) landete auf Rang fünf (13 Runden zurück).

© SID

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