Motorsport International
Beste Titelchancen für Engländer Priaulx

Im Training zum letzten Lauf der Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Macau/China holte sich Andy Priaulx die Pole Position. Der Brite hat ebenso wie Dirk Müller und Fabrizio Giovanardi noch Chancen auf den WM-Titel.

Der letzte Lauf der Tourenwagen-Weltmeisterschaft am Sonntag (4.40 Uhr MEZ/live bei Eurosport) in Macau/China scheint ein packendes Finale zu werden. Das Training gab zumindest schon einmal einen Vorgeschmack. Europameister Andy Priaulx hat sich in einem chaotischen Qualifying überraschend die Pole Position gesichert.

Der 31-jährige Brite fuhr in einem werksunterstützten BMW 320i trotz 60kg Zusatzgewicht mit 2:31,712 Minuten Bestzeit und hat damit eine hervorragende Ausgangsposition für das WM-Finale. Vor den beiden letzten Läufen liegt Priaulx in der Gesamtwertung nur einen Punkt (85:86) hinter seinem Markenkollegen Dirk Müller aus Burbach.

"Ich glaube nicht, dass bereits eine Vorentscheidung gefallen ist, auch wenn Andy auf der Pole steht", meinte Müller, der am Freitag mit seinem Schnitzer-Team seinen 30. Geburtstag im Fahrerlager feierte: "Ich hatte eigentlich mit einem Startplatz zwischen drei und fünf gerechnet. Jetzt bin ich Sechster, und jeder, der Macau kennt, weiß, was am Sonntag noch alles passieren kann."

Alfa-Trio jagt Priaulx

In dem spannenden Finale hat auch noch Alfa-Werksfahrer Fabrizio Giovanardi (Italien/81) als Dritter beste Titelchancen. In den beiden Sprintrennen über je 55,08km sind maximal noch 20 Punkte zu holen, die an die ersten Acht verteilt werden (10-8-6-5-4-3-2-1).

Hinter Priaulx stehen gleich drei Alfa-Piloten auf den Startpositionen zwei bis vier: Andre Couto (Portugal/2:32,334), Augusto Farfus (Brasilien/2:32,486) und der frühere Formel-1-Pilot Gabriele Tarquini (Italien/2:32,524).

Chaotische Bedingungen nach Unfällen

Couto und Tarquini waren auf dem berüchtigten und gefährlichen Stadtkurs in der Nähe der Millionenmetropole Hongkong ebenso in Unfälle und Kollisionen verwickelt wie ein halbes Dutzend weiterer Piloten. Alle konnten aber unverletzt aus ihren zum Teil sehr stark beschädigten Fahrzeugen aussteigen.

Im 30-minütigen Qualifying herrschten wegen der vielen Unfälle chaotische und irreguläre Bedingungen. Insgesamt viermal wurde das Abschlusstraining wegen der Aufräumarbeiten unterbrochen.

© SID

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