Motorsport International
Geburtstagskind Müller feiert einen Sieg in Brünn

BMW-Werksfahrer Jörg Müller hat an seinem 37. Geburtstag den 13. Lauf zur Tourenwagen-WM im tschechischen Brünn gewonnen. Anschließend belegte er beim Sieg des Briten Robert Huff den vierten Rang.

Jörg Müller aus Hückelhoven hat den 13. Lauf zur Tourenwagen-WM für sich entschieden. Im tschechischen Brünn gewann der BMW-Werksfahrer an seinem 37. Geburtstag und verpasste im anschließenden Lauf beim Sieg des Briten Robert Huff im Chevrolet als Vierter im Schnitzer-BMW 320si nur knapp das Podest.

"Das ist ein toller Tag. Mit dem zweiten Startplatz hatte ich natürlich auf einen Sieg gehofft", sagte Müller nach dem zweiten Saisonerfolg: "In diesem starken Starterfeld einen Doppelsieg zu landen, ist nur sehr schwer möglich. Deshalb ist auch der vierte Platz ein großer Erfolg."

Müller klettert in der Gesamtwertung

Damit machte Müller in der Gesamtwertung einen Sprung vom neunten auf den vierten Rang und hat mit 45 Punkten nur noch 13 Zähler Rückstand auf den neuen Spitzenreiter Andy Priaulx (58). Der britische Titelverteidiger, der in einem werksunterstützten BMW 320si die Plätze fünf und zwei belegte, profitierte von der Nullrunde seines Rivalen James Thompson (Großbritannien/49) im Seat Leon. Ebenfalls ohne Zähler blieb Alfa-Pilot Augusto Farfus, der trotzdem seinen dritten Gesamtrang (46 Punkte) erfolgreich verteidigte.

Pech hatte der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi in einem weiteren BMW 320si. Der beinamputierte Italiener, der im ersten Rennen mit Rang zwei sein bestes Saisonresultat erzielte, wurde in Lauf zwei beim Kampf um den dritten Platz in der letzten Runde von Seat-Werksfahrer Yvan Muller umgedreht.

Der Franzose, der zuvor ebenfalls Rang drei belegt hatte, musste allerdings ebenso um seinen Podestplatz fürchten, wie Weltmeister Priaulx nach einer Kollision mit dem Trainingsschnellsten Gabriele Tarquini (Italien/Seat). Beide Piloten wurden zur Anhörung bei den Sportkommissaren des Automobil-Weltverbandes FIA gebeten. Die Kommission wertete die Zwischenfälle aber als Rennunfälle.

© SID

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