Motorsport International
Schneider und Schwarz vertreten deutsche Farben

Der viermalige DTM-Champion Bernd Schneider und Ex-Rallye-Europameister Armin Schwarz werden Deutschland beim Race of Champions am Samstag in Paris vertreten. Aus der Formel 1 ist unter anderem Felipe Massa am Start.

Beim Nationen-Cup der Race of Champions (ROC) im Pariser Stade de France am Samstag (ab 19.00 Uhr live bei Eurosport) werden der viermalige DTM-Champion Bernd Schneider aus St. Ingbert und der frühere Rallye-Europameister Armin Schwarz aus Oberreichenbach gemeinsam das deutsche Team bilden.

Für Schneider, der von Mercedes-Sportchef Norbert Haug die Freigabe erhalten hat, ist es der erste Start in dem hochkarätigen Feld, bei dem er unter anderem auf seine DTM-Kollegen Jean Alesi (Frankreich), Vorjahresmeister Mattias Ekström (Schweden) und den siebenmaligen Le-Mans-Sieger Tom Kristensen (Dänemark) trifft.

Schwarz mir Erfahrung

"Ich habe mir das Rennen im Vorjahr im Fernsehen angeschaut und war begeistert. Deshalb freue ich mich jetzt umso mehr auf den Einsatz", sagte Schneider, der in Schwarz einen starken Partner hat. Dreimal in Folge stand der 42-jährige, der sich nach Ende dieser Saison aus der Rallye-WM verabschiedet hat, im Finale des ROC. 1999 und 2000 durfte sich Schwarz sogar als Sieger feiern lassen.

Auch ohne den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, der im vergangenen Jahr vor über 60 000 Zuschauern im Halbfinale am späteren Sieger Heikki Kovalainen (Finnland) gescheitert war, kann sich das Teilnehmerfeld sehen lassen. Neben dem Titelverteidiger sind unter anderem Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb (Frankreich) sowie dessen Vorgänger Marcus Grönholm (Finnland) und Colin Mcrae (Schottland) am Start.

Auch Massa und Coulthard dabei

Aus der Formel 1 treten der Schotte David Coulthard, Schumachers künftiger Ferrari-Kollege Felipe Massa (Brasilien) und Christijan Albers (Niederlande) an. Siegfahrer sind auch Dakar-König Stephane Peterhansel, Cart-Champion Sebastien Bourdais (beide Frankreich), Indy-500-Sieger Dan Wheldon (England) und Nascar-Star Jeff Gordon aus den USA.

Für das spektakuläre Showrennen, bei dem immer Mann gegen Mann gefahren und neben dem Nationen-Cup auch ein Einzelsieger gekürt wird, wurde im Stade de France eine ein Kilometer lange Asphaltpiste in Form einer Acht verlegt. Gefahren wird auf vier verschiedenen Fahrzeugen: Citroen Xsara WRC, Porsche 911 GT3, Renault Megane und ROC-Buggies.

© SID

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