Motorsport International
Senna beim Porsche Carrera Cup vorzeitig raus

Bruno Senna, Neffe von Ayrton Senna, musste nach einer Kollision im Finalrennen zum Porsche Carrera Cup auf dem Hockenheimring vorzeitig aufgeben. Sieger wurde der ehemalige DTM-Pilot Uwe Alzen.

Für Bruno Senna lief es im Finalrennen zum Porsche Carrera Cup auf dem Hockenheimring nicht rund. Der Neffe des am 1. Mai 1994 tödlich verunglückten Formel-1-Weltmeisters Ayrton Senna musste nach einer unverschuldeten Kollision auf Rang 13 fahrend vorzeitig aufgeben.

"Das ist natürlich sehr schade, ich hatte mir eigentlich einen Platz in den Top zehn ausgerechnet. Hier geht es ja richtig zur Sache, es wird viel härter gefahren als in einem Formel-Rennen", meinte Senna, der als 13. unter insgesamt 30 Startern aus zehn Nationen ins Rennen gegangen war und dabei sein Debüt im badischen Motodrom gab.

Sein großes Vorbild ist der dreimalige Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna, der zuletzt am 25. Juli 1993 in Hockenheim fuhr und Rang vier belegte - zwei Plätze hinter einem gewissen Michael Schumacher, über den Senna in der Bild am Sonntag sagt: "Wenn mein Onkel nicht ums Leben gekommen wäre, hätte Michael Schumacher einen oder zwei Titel weniger."

Bruno Senna peilt Formel 1 an

Der in London lebende 23 Jahre alte Brasilianer, in diesem Jahr Dritter der britischen Formel-3-Meisterschaft, hat ebenfalls die Königsklasse im Visier. 2007 startet der Sohn von Ayrton Sennas Schwester Viviane aber zunächst in der GP2-Serie: "Je nachdem, wie es läuft, will ich in ein oder zwei Jahren in die Formel 1 und wie mein Onkel Weltmeister werden."

Mit einem zweiten Platz gewann Dirk Werner aus Kissenbrück auf Anhieb den Titel in Europas schnellstem Markenpokal. Zur Belohnung wurde der 25-Jährige zu einem Porsche-Test eingeladen. Der frühere DTM-Pilot Uwe Alzen gewann den Finallauf und belegte in der Endabrechnung hinter Werner den zweiten Gesamtrang.

© SID

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