Motorsport International
Stucks überzeugen bei Langstrecken-Meisterschaft

Das Familiengespann um Hans-Joachim und dessen Sohn Johannes Stuck hat bei der Deutschen Langstrecken Meisterschaft auf dem Nürburgring einen beachtlichen zweiten Platz belegt. Nur das Duo Basseng/Hennerici war besser.

Ein Familienfest der anderen Art durften die beiden Herren der Familie Stuck am Sonntag auf dem Nürburgring feiern. Der frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck (Ellmau) und sein Sohn Johannes (Mauren) sind bei der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf den zweiten Platz vorgefahren. In dem Rennen, zu dem insgesamt 190 Teams an den Start gegangen waren, fehlten am Ende lediglich 48,674 Sekunden zum ersten Gesamtsieg.

Das Vater-Sohn-Duo, das noch von Claudia Hürtgen aus Aachen unterstützt wurde, musste beim sechsten Saisonlauf, dem 30. Grenzlandrennen über vier Stunden nach 27 Runden auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife im BMW Z4 M-Coupe Marc Basseng/Marc Hennerici (Leutenbach/Bonn) in einem Porsche 911 GT3-RSR den Vortritt lassen.

Eine Runde fehlte zum Gesamtsieg

"Wenn die Distanz nur eine Runde länger gewesen wäre, dann hätten wir wegen der Getriebeprobleme bei der Konkurrenz sogar gewonnen", sagte der 56-jährige "Strietzel" Stuck dem Sport Informations Dienst (sid): "Aber wir wollen nichts geschenkt bekommen. Das war unser bestes Rennen in dieser Saison, und der zweite Gesamtrang ist ein fantastisches Resultat, denn unser BMW hat mit 420 immerhin 100 PS weniger als die Porsche."

Beim vierten Gesamtsieg von Basseng/Hennerici konnte sich Familie Stuck vor 28 000 Zuschauern über den fünften Klassensieg und den vierten Podestplatz in dieser Saison freuen. "Der zweite Gesamtrang ist wie ein Sieg für uns", meinte Hürtgen: "Wir haben das Maximum herausgeholt."

© SID

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