Motorsport International: Timo Glock geht in der GP2-Serie an den Start

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Timo Glock geht in der GP2-Serie an den Start

Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock wechselt in die GP2-Serie, wo er die Nachfolge von Premieren-Champion Nico Rosberg antreten will. In der vergangenen Saison war Glock in der US-Cart-Serie gefahren.

Nach einer erfolgreichen Saison in der US-Cart-Serie hat der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock in der GP2-Serie angeheuert, wo er die Nachfolge von Premieren-Champion Nico Rosberg antreten will. Der 23-Jährige aus Wersau im Odenwald bestätigte am Dienstag seine Einigung mit dem Team BCN Competicion, wo der Japaner Hiroki Yoshimoto sein Teamkollege wird. "Für mich ist das bei meinem Ziel, in die Formel 1 zurückzukehren, der bessere Weg", sagte Glock dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Schon am Montag, noch bevor die letzten Vertragsdetails geklärt waren, hatte die GP2-Serie Glock als einen von 26 Startern genannt. Ende Dezember hatte der 23-Jährige bereits einen offiziellen GP2-Test absolviert, da aber noch im Meisterauto von Nico Rosberg. Hinter dem Brasilianer Nelson Piquet Jr., dem Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet, fuhr er dabei in Le Castellet die zweitbeste Zeit.

Rückkehr nach Europa Perspektiventscheidung

Glock, der 2004 bei Jordan vier Formel-1-Rennen bestritten und gleich bei seinem ersten Grand Prix in Montreal zwei WM-Punkte geholt hatte, war in der vorigen Saison in den USA unterwegs. In der Cart-Serie gewann er souverän die "Rookie"-Wertung als bester Neuling und belegte im Gesamtklassement den achten Rang. "Für mich hatte Amerika einen Lerneffekt. Aber mein Ziel war immer die Rückkehr in die Formel 1", erklärte Glock.

Dafür sieht er jetzt die GP2-Serie als besseres Sprungbrett: "Nico Rosberg und Heikki Kovalainen haben den Aufstieg in die Formel 1 geschafft." Der in Wiesbaden geborene Rosberg, Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters Keke Rosberg (Finnland), holte in der Premieren-Saison der GP2 souverän den Titel und empfahl sich damit für ein Formel-1-Cockpit bei Williams. Vize-Meister Kovalainen (Finnland) wurde Testfahrer bei Weltmeister Renault. Glock rechnet sich in der Serie, in der mit identischen Formel-Boliden gefahren wird, einiges aus.

"Ich glaube schon, dass es möglich ist, zu gewinnen, wenn das Team und ich das Beste aus dem Paket herausholen", meinte der Odenwälder. Die GP2 absolviert die meisten ihrer Rennen im Rahmenprogramm der Formel 1. Glock: "Das ist natürlich ein Vorteil. Die Rennen in Amerika bekommt ja nicht jeder mit, auch wenn ich als einziger Deutscher da gute Presse hatte."

© SID

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