Motorsport
Litespeed plant Formel-1-Einstieg

Die schwer umstrittene Budgetobergrenze hat einen weiteren Bewerber für die Formel-1-Saison 2010 angelockt.

dpa HAMBURG. Der Formel-3-Rennstall Litespeed verkündete einen Tag vor dem entscheidenden Treffen zwischen FIA-Präsident Max Mosley und den mehrheitlich revoltierenden Formel-1-Teams auf seiner Homepage, dass man sich einschreiben wolle. "Möglicherweise gibt es keinen besseren Zeitpunkt mehr, um die Formel-1-Arena zu betreten", sagte Teamchef Nino Judge in einer Presseerklärung.

"Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob die Budgetgrenze noch mal geändert wird und wir wissen natürlich auch nicht, ob unsere Bewerbung akzeptiert wird", meinte Judge. Der Punkt sei einfach der, dass nicht viel Zeit bleibe, um 2010 in der Startaufstellung zu stehen. "Wir müssen einige Risiken eingehen, um die Vorbereitungszeit zu maximieren", meinte Judge. Helfen soll bei dem Projekt auch der ehemalige Force-India-Teamchef Mike Gascoyne.

Die FIA hat eine Budgetobergrenze von umgerechnet rund 45 Mill. Euro für 2010 erlassen. Dagegen laufen die meisten Rennställe Sturm und drohten mit Ausstieg. Bei einem Meeting an diesem Freitag wollen die Teams mit Mosley eine Einigung erzielen. Neben Litespeed haben auch schon Rennställe aus der Nachwuchsserie GP2 Interesse an der Formel 1 bekundet.

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