Motorsport Motorrad
Bradl fährt im Malaysia-Training hinterher

Die Konkurrenz ist Stefan Bradl im ersten Training zum Großen Preis von Malaysia davon gefahren. Der Aprilia-Pilot landete nur auf Rang zehn.

Deutschlands Motorrad-Hoffnung Stefan Bradl ist im ersten Training zum Großen Preis von Malaysia hinter der Weltspitze hergefahren. Der WM-Zweite aus Zahling belegte in der 125-ccm-Klasse auf seiner Aprilia zunächst Position zehn und war dabei 1,5 Sekunden langsamer als Andrea Iannone (Italien/Aprilia), der die Tagesbestzeit vorlegte. Sandro Cortese (Berkheim/Aprilia) landete auf Rang 18, Bradls Teamkollege Robin Lässer (Isny) wurde 28., Jonas Folger (Schwindegg) kam auf seiner KTM 1 nicht über den 29. Platz hinaus.

Fahrwerksprobleme bringen Bradl aus dem Rhythmus

Bradl klagte über Fahrwerksprobleme, die ihn etwas mehr als sonst aus dem Rhythmus brachten. "Ich hatte das Gefühl, mir würde beim Loslassen der Bremse in die Kurven hinein das Vorderrad etwas einknicken. Das hat mich behindert", sagte der 18-Jährige. Er sparte aber auch nicht mit Selbstkritik: "Mit mir selbst war ich auch nicht so zufrieden, denn ich habe mir eigentlich mehr erwartet."

In der 250er-Klasse dominierte der Japaner Hiroshi Aoyama (KTM) vor dem Spanier Alvaro Bautista (Aprilia). Während bei der 125ern und in der Motogp-Klasse die Weltmeister vor dem 16. und damit vorletzten WM-Lauf schon feststehen, ist das Titelrennen in der Viertelliterklasse noch offen. Größte Chancen hat der Italiener Marco Simoncelli (Gilera), der die Gesamtwertung mit 37 Punkten Vorsprung vor Bautista anführt. Am ersten Trainingstag belegte Simoncelli den vierten Platz.

© SID

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