Motorsport Motorrad
Bradl fährt nach Sturz schwaches Qualifying

Motorrad-Pilot Stefan Bradl belegt nach dem ersten Qualifying zum Großen Preis von Valencia lediglich Rang 22. Wegen eines Sturzes konnte er nur sieben Runden fahren.

Schwarzer Tag für Deutschlands Motorrad-Hoffnung Stefan Bradl beim Großen Preis von Valencia. Bei strömendem Regen stürzte der WM-Zweite aus Zahling im freien Training der 125-ccm-Klasse und zog sich dabei eine leichte Handverletzung zu. Im ersten Qualifying rutschte er dann mit seiner Aprilia beinahe weg und zog sich eine schmerzhafte Wadenverletzung zu.

"Ich schlug mit der linken Wade mit voller Wucht auf die Fußraste auf und dachte im ersten Moment, der Fuß wäre gebrochen, solche Schmerzen hatte ich. Danach war es beim Schalten extrem schwierig und ich konnte nicht richtig fahren", sagte Bradl, der insgesamt nur acht Runden absolvierte.

Bradl lag als 22. deutlich hinter den Spitzenplätzen. Sein Rückstand auf den Trainingsschnellsten, seinen italienischen Markenkollegen Simone Corsi, betrug fast 3,5 Sekunden. Corsi ist in der WM-Gesamtwertung als Dritter direkt vor Bradl platziert. Für das Abschlusstraining am Samstag ist in Valencia schönes Wetter abgesagt, daher dürften die Zeiten vom Freitag keine Bedeutung haben.

Bester eines deutschen Quartetts war Bradls Teamkollege Robin Lässer (Isny) auf dem zehnten Platz. Zwei Ränge dahinter folgte Sandro Cortese (Berkheim/Aprilia), Jonas Folger (Schwindegg) kam auf seiner KTM nicht über den 28. Platz hinaus. Der bereits als Weltmeister feststehende Franzose Mike di Meglio ließ es ruhig angehen und begnügte sich auf seiner Derbi mit Position 25.

© SID

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