Motorsport Motorrad
Bradl fährt trotz Sturz in erste Startreihe

Stefan Bradl geht beim Frankreich-GP trotz eines schweren Trainingssturzes zum zweiten Mal in seiner Karriere von Startplatz drei und damit aus der ersten Startreihe ins Rennen.

Trotz eines schweren Trainingssturzes bei 200 Stundenkilometern geht die deutsche Motorrad-Hoffnung Stefan Bradl in Le Mans beim Frankreich-Grand-Prix am Sonntag zum zweiten Mal in seiner Karriere aus der ersten Startreihe an den Start. Am Samstag sicherte sich der 18 Jahre alte Aprilia-Pilot aus dem bayerischen Zahling den dritten Startplatz und stellte damit beim fünften WM-Lauf sein bestes Karriere-Ergebnis ein. Auch in Jerez war Bradl von Rang drei ins Rennen gegangen.

Ein Sturz bei hoher Geschwindigkeit jagte Bradl allerdings einen Schrecken ein. "Ich bin im freien Training mit rund 200 km/h in die Botanik gerauscht. Es war ein klarer Fahrfehler von mir. Ich bin ziemlich hingeknallt und hart aufgeschlagen. Alles tut weh, das Rennen ist nicht in Gefahr", sagte Bradl. Seine Qualifying-Zeit vom Freitag (1:43,710 Minuten) verbesserte er nicht mehr, war aber "sehr zufrieden": "Die anderen haben auch nicht zugelegt. Ich gehe positiv ins Rennen - trotz meines Crashs."

Sandro Cortese (Aprilia/Berkheim) rundete das starke Ergebnis der deutschen Fahrer mit dem zweitbesten Ergebnis seiner Karriere ab - Bradls Markenkollege fuhr auf den fünften Platz. Die Pole Position sicherte sich Sergio Gadea (Spanien) mit der Freitagszeit (1:43,515 Minuten). Der Brite Bradley Smith (1:43,614) startet von Platz zwei, die erste Reihe komplettiert Italiens WM-Spitzenreiter Simone Corsi (alle Aprilia), dem eine Tausendstel auf Bradl fehlte. Bradl ist in der WM-Wertung derzeit Fünfter.

In der Königsklasse Motogp legte Dani Pedrosa (Honda) die Bestzeit (1:32,647 Minuten) vor. Der Spanier verwies Colin Edwards (USA/Yamaha) und Titelverteidiger Casey Stoner (Australien/Ducati) auf die Plätze. 250er-Weltmeister Jorge Lorenzo (Spanien/Yamaha/5.) stürzte erneut schwer, kann aber am Sonntag starten.

In der Viertelliterklasse nimmt der Spanier Alex Debon (Aprilia/1:38,478) die Pole Position ein. In den beiden großen Klassen werden in diesem Jahr ohne deutsche Beteiligung ausgefahren.

© SID

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