Motorsport Motorrad
Cortese führt deutsches Trio in den Punkten an

Sandro Cortese ist beim Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring als Siebter zum fünften Mal in dieser Saison in die Top zehn gefahren. Stefan Bradl als 13. und Georg Fröhlich als 14. durften ebenfalls Punkte verbuchen.

Für Motorrad-Fahrer Sandro Cortese hat sich beim Heimspiel auf dem Sachsenring der Traum von der ersten Top-5-Platzierung nicht erfüllt. Der 17 Jahre alte Aprilia-Pilot aus Berkheim fuhr in der Klasse bis 125ccm zum vierten Mal in dieser Saison auf Rang sieben und damit im zehnten Rennen der Saison zum fünften Mal unter die Top 10.

Der gleichaltrige Stefan Bradl (Zahling/Aprilia) verfehlte dieses Ziel beim dritten Wildcard-Start in diesem Jahr erstmals, holte als 13. aber erneut zwei WM-Punkte. Auch der 19 Jahre alte Ex-Stammfahrer Georg Fröhlich (Wechselburg/Honda) fuhr als 14. nach einem heißen Duell mit Bradl überraschend einen Zähler ein. Eric Hübsch (Lichtenstein/Aprilia) belegte Rang 26, Sebastian Eckner (Dresden/Honda) den 29. und letzten Platz, Patrick Unger (Oberlungwitz/Aprilia) schied frühzeitig aus.

In der WM-Wertung übernahm der Ungar Gabor Talmacsi durch seinen überlegenen Sieg mit 158 Punkten die Führung von seinem diesmal drittplatzierten spanischen Aprilia-Teamkollegen Hector Faubel (154).

Drei Zähler für Heidolf

Lokalmatador Dirk Heidolf hat auf dem Sachsenring drei WM-Zähler eingefahren. Der Aprilia-Pilot, der 800 m Luftlinie entfernt von der Rennstrecke in Hohenstein-Ernstthal wohnt, belegte im Rennen der Klasse bis 250 ccm Rang 13. Die beiden deutschen Wildcard-Fahrer Joshua Sommer (Markerup/Honda) und Thomas Walther (Schleiz/Honda) schieden aus.

Seinen ersten Saisonsieg sicherte sich beim Doppelsieg von KTM der Japaner Hiroshi Aoyama vor dem Finnen Mika Kallio. In der WM-Wertung führt Titelverteidiger Jorge Lorenzo (Spanien/Aprilia) nach seinem vierten Platz nur noch mit 20 Punkten Vorsprung auf den in Sachsen drittplatzierten Alex de Angelis (San Marino/Aprilia).

Hofmanns Kampfgeist belohnt

Motogp-Pilot Alex Hofmann ist unterdessen für seinen Kampfgeist belohnt worden. Der Ducati-Pilot aus Bochum fuhr mit einer Titanplatte und sieben Schrauben in der sechs Tage zuvor operierten Hand auf Rang neun. Damit verbuchte der gebürtige Allgäuer im zehnten Rennen des Jahres sein sechstes Top-10-Ergebnis.

Derweil hat der Australier Casey Stoner (Ducati) trotz eines enttäuschenden fünften Platzes beim Sieg des Spaniers Dani Pedrosa (Honda) wieder einen kleinen Schritt Richtung Titel gemacht. Der siebenmalige Weltmeister Valentino Rossi (Italien/Yamaha) schied nach einem selbst verschuldeten Sturz aus und hat nun bereits 32 Zähler Rückstand.

© SID

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