Motorsport Motorrad
Cortese und Bradl fahren in die "Top-Ten"

Sandro Cortese und Stefan Bradl haben mit Rang acht und zehn für ein doppeltes deutsches "Top-Ten"-Ergebnis in der Achtelliterklasse gesorgt. Alex Hofmann fuhr in der Motogp-Klasse auf den achten Platz.

Sandro Cortese (Berkheim/Aprilia) und Stefan Bradl (Zahling/Aprilia) haben beim Großen Preis der Niederlande in Assen mit Rang acht und zehn erstmals seit elf Jahren wieder ein doppeltes deutsches "Top-Ten"-Ergebnis in der Achtelliterklasse eingefahren. Der Sohn des früheren Vize-Weltmeisters Helmut Bradl unterstrich beim zweiten Wildcard-Einsatz in dieser Saison wie zuvor mit Rang neun in Barcelona eindrucksvoll seine Ambitionen auf eine Rückkehr in die WM.

"Ich denke, das war ein Zeichen, dass wir Jungen weiter im Aufwind sind", sagte Cortese. "Ich denke, ich habe gezeigt, dass ich mithalten kann und kann guter Hoffnung sein, im nächsten Jahr wieder Fixstarter zu sein", sagte Bradl, dessen Vater ebenfalls zufrieden war: "Das war wieder mal ein Lebenszeichen von ihm. Und er wird noch einige nachlegen."

Seinen zweiten Sieg in Folge sicherte sich der Italiener Mattia Pasini. In der WM-Wertung liefern sich der in Assen zweitplatzierte Spanier Hector Faubel (138 Punkte) und sein ungarischer Teamkollege Gabor Talmacsi (131) nach Rang drei einen spannenden Zweikampf.

Hofmann mit zweitbestem Saisonergebnis

Alex Hofmann hat unterdessen sein zweitbestes Saisonergebnis eingefahren. Der Ducati-Pilot aus Bochum beendete den neunten WM-Lauf in der Motogp als Achter und fuhr damit zum fünften Mal in diesem Jahr in die Top Ten. Mit Rang fünf in Le Mans hatte Hofmann im Mai das beste Ergebnis seiner Karriere eingefahren.

Unterdessen hat sich der siebenmalige Weltmeister Valentino Rossi im Titelkampf eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Yamaha-Pilot aus Italien fuhr von Startplatz elf aus zum Sieg und bezwang WM-Spitzenreiter Casey Stoner in einem spannenden Duell. Der Ducati-Fahrer aus Australien hat nach Rang zwei aber immer noch 21 Punkte Vorsprung auf Rossi.

Da der Australier Chris Vermeulen (Suzuki) nur auf dem 16. und letzten Platz landete, hat nun elfmal in Folge der Pole-Starter das Rennen nicht gewonnen. Es ist die längste Serie aller Zeiten in Königsklasse.

Heidolf verpasst Punkteränge

Trotz einer Aufholjagd in der zweiten Rennhälfte hat Dirk Heidolf in der 250er-Klasse die Punkteränge knapp verpasst. Der Aprilia-Pilot aus Hohenstein-Ernstthal kam auf Rang 16, nachdem er von Startplatz 22 aus ins Rennen gegangen war. Damit blieb der Sachse zum vierten Mal in den letzten fünf Rennen ohne Zähler.

In der WM-Wertung baute Titelverteidiger Jorge Lorenzo nach einem Sturz zuletzt in Donington seine Führung wieder aus. Nach dem sechsten Sieg im neunten Rennen hat der spanische Aprilia-Pilot mit 178 Punkten nun 23 Zähler Vorsprung vor dem Italiener Andrea Dovizioso (Honda), der in Assen nur Vierter wurde.

© SID

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