Motorsport Motorrad
Deutsche Fahrer nach drei Minuten draußen

Die deutschen Motorrad-Fahrer Sandro Cortese, Jonas Folger und Stefan Bradl mussten nach einem Massensturz in der ersten Runde des Großen Preises von Großbritannien aufgeben.

Die deutschen Motorrad-Asse haben beim Großen Preis von Großbritannien in Donington unverschuldet ein Debakel erlebt. Schon nach drei Minuten war das Rennen der 125er-Klasse für alle drei deutschen Piloten beendet. Der Italiener Simone Corsi verursachte in der ersten Runde einen Massensturz, in den das Trio Sandro Cortese (Berkheim/Derbi), Jonas Folger (Schwindegg/Aprilia) und Stefan Bradl (Zahling/Aprilia) verwickelt wurde.

Cortese und Folger mussten das Rennen sofort beenden, Bradl wollte es wieder aufnehmen, fuhr aber nach einer weiteren Runde in die Box. "Das ist eine Katastrophe. Das ist nicht mal die Mühe wert, mich aufzuregen", sagte Bradl fassungslos. Das deutsche Trio hatte vor dem Rennen auf den Plätzen acht (Cortese), neun (Folger) und zehn (Bradl) der Gesamtwertung gelegen.

Kurios: Unfall-Verursacher Corsi konnte das Rennen fortsetzen und wurde im Sprintrennen nach Abbruch wegen Regens Zweiter. Es gewann der spanische Aprilia-Pilot Julian Simon, der seine Führung in der WM-Wertung dadurch weiter ausbaute.

© SID

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