Motorsport Motorrad
Deutsches Motorrad-Trio in den Top 10

Beim Großen Preis von San Marino sind in der 125er-Klasse alle drei deutschen Motorrad-Piloten in die Top zehn gefahren. Die angestrebte Podestplatzierung verfehlten sie allerdings.

Die deutschen Motorrad-Piloten sind beim Großen Preis von San Marino geschlossen in die Top zehn gefahren, haben die erhoffte Podestplatzierung aber erneut knapp verpasst. Sandro Cortese (Berkheim/Derbi) fuhr im 12. von 16 Rennen des Jahres in Misano auf Rang fünf, Stefan Bradl (Zahling/Aprilia) wurde in Misano Sechster, Jonas Folger (Schwindegg/Aprilia) belegte Platz neun.

Damit machte das deutsche Teenager-Trio im Vergleich zum Qualifying durchweg Plätze gut, vor allem der auf Rang 25 gestarte Folger. In der WM-Wertung belegen die Deutschen weiter die Plätze acht (Cortese/78 Punkte), neun (Bradl/72) und zehn (Folger/69).

Derweil ist der Titel dem Spanier Julian Simon kaum noch zu nehmen. Der Aprilia-Pilot "erbte" den Sieg nach einem Sturz der bis dahin führenden Pol Espargaro (Spanien/Derbi) und Andrea Iannone (Italien/Aprilia). Bei maximal noch 100 zu gewinnenden Punkten pro Fahrer hat er 57,5 Punkte Vorsprung auf seinen Landsmann und Markenkollegen Nicolas Terol, der in Misano Zweiter wurde.

Barbera wahrt WM-Chance - Aoyama weiter vorne

Der Spanier Hector Barbera hat derweil seine Chancen auf den WM-Titel in der Klasse bis 250ccm gewahrt. Der Aprilia-Pilot gewann vor seinem italienischen Markenkollegen Mattia Pasini und seinem Landsmann Alvaro Bautista (ebenfalls Aprilia). Die WM-Führung behauptete der Japaner Hiroshi Aoyama (Honda) mit 205 Punkten durch Rang vier in Misano. Es folgen Bautista (192), Titelverteidiger Marco Simoncelli (Italien/Gilera/165) und Barbera (158).

Motogp: Rossi auf Titelkurs

Valentino Rossi hat zurückgeschlagen: Eine Woche nach seinem Sturz von Indianapolis gewann der Superstar den Motogp-Lauf und ist weiter auf dem besten Wege zum neunten WM-Titel. Der Italiener gewann seinen zweiten "Heim-Grand-Prix" vor seinem Teamkollegen und schärfsten Verfolger Jorge Lorenzo und hat somit vier Rennen vor dem Saisonende 30 Punkte Vorsprung auf den Spanier.

© SID

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