Motorsport Motorrad
Ex-Team nimmt Vorwürfe gegen Hofmann zurück

Das Ex-Team von Alex Hofmann, Pramac D'Antin, wird nicht weiter behaupten, der deutsche Motogp-Pilot habe seine Arbeit verweigert. Im Gegenzug will Hofmann nicht mehr auf eine Wiedereinstellung pochen.

Alex Hofmann hat einen juristischen Teilerfolg erzielt. Der Motogp-Pilot und sein Ex-Team Pramac D'Antin haben sich rund einen Monat nach der Entlassung des Rennfahrers außergerichtlich geeinigt, wie Hofmann gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (sid) bestätigte. Zuvor hatte der 27-Jährige dem Team mit rechtlichen Schritten gedroht, nachdem die Entlassung mit angeblicher Arbeitsverweigerung begründet worden war. Diese Vorwürfe wird das Ducati-Satellitenteam als Teil der Einigung im Laufe der Woche offenbar relativieren. Dafür zog Hofmann seinen Antrag auf Wiedereinstellung bis zum Saisonende zurück.

"Der Platz wäre gerichtlich wohl einklagbar gewesen", sagte Hofmann: "Aber erstens sind zwei Rennen schon vorbei, und zweitens wären ein rechtlich eingeklagtes Motorrad und entsprechende Stimmung im Team wohl kaum Basis für sportliche Höchstleistungen gewesen."

Nach der Einigung sei er sehr erleichtert, meinte der seit Einführung der Motogp 2002 bis heute einzige deutsche Fahrer: "Nun habe ich den Kopf frei, mich mit voller Kraft um meine Zukunft zu kümmern."

Hofmann nimmt auch Auszeit in Kauf

Der gebürtige Allgäuer schließt auch einen zwischenzeitlichen Ausstieg nicht aus: "Ich werde sicher nicht von einem B-Team zum nächsten wechseln. Wenn ich ein Jahr Pause machen oder Testfahrer sein muss, um danach ein starkes Team oder Werk im Rücken zu haben, würde ich das Jahr Pause gerne in Kauf nehmen."

© SID

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