Motorsport Motorrad
Keine rosigen Aussichten für Motorrad-Talent Bradl

Wegen fehlender Unterstützung durch Sponsoren hat Motorrad-Talent Stefan Bradl nach der Trennung von KTM weiterhin wenig Chancen auf einen Startplatz im nächsten Jahr. Der 16-Jährige müsste etwa 350 000 Euro mitbringen.

Die Chancen für das deutsche Motorrad-Talent Stefan Bradl, auch in der nächsten WM-Saison am Start zu sein, sind knapp drei Wochen nach der Trennung von KTM nicht rosig. "Im Moment sieht es sehr schlecht aus", sagte der Vater des 16-Jährigen, der frühere Vize-Weltmeister Helmut Bradl, dem Sport-Informations-Dienst (sid).

350 000 Euro an Sponsoren-Geldern benötigt

In Teamchef Dieter Stappert und Mechaniker Sepp Schlögl hat Bradl zwei der renommiertesten deutschen Vertreter ihrer Zunft hinter sich, "aber es ist eine Frage des Geldes. Man braucht etwa 350 000 Euro an Sponsoren-Geldern, um ein Jahr in der WM zu fahren. Und das Ende Oktober aufzutreiben, ist nahezu aussichtslos." Beim letzten WM-Rennen des Jahres am Sonntag in Valencia könnte es noch einmal Gespräche mit potenziellen Geldgebern geben.

Bradl war von KTM trotz eines noch drei Jahre laufenden Vertrages vor die Tür gesetzt worden, da er die im Kontrakt festgeschriebene Bedingung, unter die Top 15 der WM-Wertung zu fahren, nicht erfüllt hatte. Allerdings hatte der Youngster, der als größtes deutsches Talent gilt, in seiner Premieren-Saison gleich fünf Rennen verletzungsbedingt verpasst.

© SID

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