Motorsport Motorrad
Rossi muss sich vor Teamkollege in Acht nehmen

Der Vorsprung von Superstar Valentino Rossi in der Motogp-Serie schrumpft. Ausgerechnet sein Teamkollege Jorge Lorenzo siegte in Estoril und verkürzte den Rückstand auf 18 Zähler.

Superstar Valentino Rossi sitzt im Kampf um den neunten Titel in der Motorrad-WM ausgerechnet der eigene Teamkollege im Nacken. Durch den überlegenen Sieg im viertletzten Rennen der Saison verkürzte der Spanier Jorge Lorenzo den Rückstand auf den Italiener auf 18 Punkte. Rossi wurde im Motogp-Lauf in Estoril/Portugal nur Vierter.

Ex-Weltmeister Casey Stoner (Australien/Ducati) fuhr nach drei Rennen Pause wegen seiner Blutarmut direkt wieder auf Rang zwei, Lorenzos Landsmann Dani Pedrosa (Honda) wurde Dritter.

Simoncelli gibt im Kampf um die WM nicht auf

Marco Simoncelli hat den Kampf um eine erfolgreiche Titelverteidigung in der Motorrad-WM noch nicht aufgegeben. Der Italiener, in seiner Heimat als potenzieller Nachfolger von Superstar Valentino Rossi gefeiert, gewann den viertletzten WM-Lauf der Klasse bis 250ccm. Simoncellis Aufstieg in die Motogp ist bereits besiegelt.

Damit verkürzte der Gilera-Pilot, der die ersten beiden Rennen verletzt verpasst hatte, den Rückstand auf WM-Spitzenreiter Hiroshi Aoyama (Japan/Honda) auf 28 Punkte. Zweiter in der WM-Wertung ist zwei Punkte vor Simoncelli der Spanier Alvaro Bautista (Aprilia), der in Portugal ausschied.

© SID

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