Motorsport Motorrad: Todesfall Tomizawa: Dorna gerät unter Druck

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Todesfall Tomizawa: Dorna gerät unter Druck

Die Vermarktungsagentur Dorna, die die Rechte an der Straßen-WM besitzt, gerät nach dem tödlichen Unfall des Japaners Tomizawa beim Motorrad-Grand Prix von San Marino unter Druck.

Nach dem tödlichen Unfall des japanischen Piloten Shoya Tomizawa beim Motorrad-Grand Prix von San Marino im italienischen Misano am Sonntag gerät die Vermarktungsagentur Dorna, die die Rechte an der Straßen-WM besitzt, zunehmend unter Druck. Die Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Rimini, die nach dem Tod des 19-jährigen Japaners die Ermittlungen führt, vermutet, dass Tomizawa bereits im Krankenwagen seinen schweren Verletzungen erlegen war und nicht erst im Krankenhaus gestorben ist.

Dem Verdacht zufolge sei Tomizawa viel früher als um 14.19 Uhr gestorben, wie die Vermarktungsagentur bekannt gegeben hatte. Damit habe Dorna einen Abbruch des Großen Preises verhindern wollen, berichtete die römische Tageszeitung La Repubblica am Freitag in ihrer Online-Ausgabe. Das Rennen war nach dem Unfall in der zwölften Runde nicht unterbrochen worden. Es siegte der Spanier Toni Elias. type="person" value="? Elias, Toni" />

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind noch im Gange. Eine Untersuchung läuft gegen die hinter Tomizawa fahrenden Piloten Scott Redding und Alex De Angelis, denen fahrlässige Tötung vorgeworfen wird. Sie hatten den Japaner überrollt. Die Obduktion hatte ergeben, dass der Pilot wegen einer Quetschung des Brustkorbs gestorben sei. Die Leiche des Piloten wurde von seinen Eltern nach Japan überführt.

© SID

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