Motorsport Motorrad
US-Grand-Prix wird für Stoner zum Meilenstein

Casey Stoner hat einen großen Schritt Richtung Titel in der Motorrad-WM gemacht. Der Australier gewann den Grand Prix der USA in Laguna Seca, sein Verfolger Valentino Rossi aus Italien wurde nur Vierter.

Der Grand Prix der USA zeigte einmal mehr die gegenwärtigen Kräfteverhältnisse in der Motorrad-WM auf. In Laguna Seca fuhr Casey Stoner überlegen vor seinem australischen Landsmann Chris Vermeulen und dem Italiener Marco Melandri den Sieg ein.

"Es war unglaublich", sagte Stoner nach seiner Demonstration. Pech hatte Weltmeister Nicky Hayden (Honda). Der US-Amerikaner, der zuvor zweimal in Folge in Laguna Seca gewonnen hatte, wurde in der zweiten Runde von Landsmann John Hopkins angerempelt und musste nach zehn von 32 Runden aussteigen

Ducati-Werkfahrer Stoner baute damit seine Führung im Gesamtklassement der Motogp-Klasse auf Valentino Rossi, der in Kalifornien nur Vierter wurde, nach elf von 18 Rennen auf 44 Punkte aus. Dritter ist weiterhin der Spanier Daniel Pedrosa (Honda/155 Punkte).

Der deutsche Pilot Alex Hofmann konnte mit gebrochener Hand nur zuschauen. Nach seinem schweren Unfall mit Sylvain Guintoli im freien Training musste Hofmann mit einem Trümmerbruch im linken Handgelenk operiert werden. Wie lange der einzige deutsche Motogp-Pilot ausfällt, ist noch unklar.

Keine Rennen wurden in Laguna Seca in der 125er- und 250er-Klasse gefahren.

© SID

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