Motorsport National
Stuck erleidet schwere Brustkorbprellung

Nach einem schweren Unglück beim 3. Lauf zur Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring ist Hans-Joachim Stuck am Samstag mit einem Rettungshubschrauber ins Bundeswehr-Zentralkrankenhaus geflogen worden.

Hans-Joachim Stuck ist am Samstag verunglückt. Der ehemalige Formel-1-Pilot ist in einem Rettungshubschrauber ins Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz gebracht worden. Der 56-Jährige erlitt einen Lendenwirbelriss und eine schwere Brustbeinprellung, Lebensgefahr bestand allerdings nicht.

Nach einer ersten Untersuchung durch Rennarzt Dr. Jörg Pieroth im Streckenhospital war Stuck ausgeflogen worden. Im Hospital wurde neben der bereits vermuteten Prellung der Wirbelriss festgestellt. Schon auf dem Transport hatte der Spaßvogel seinen Humor wiedergefunden und wollte den Helikopter selbst fliegen.

In der dritten Runde war Stuck in seinem BMW Z4 M-Coupe mit einem Konkurrenten kollidiert und danach frontal auf den wegen eines Defektes auf dem Grünstreifen stehenden Seat von Michael Marsani (Hattingen) geprallt. Marsani erlitt lediglich Prellungen und wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus nach Adenau gebracht.

Stuck hat auf der Nordschleife des Nürburgrings schon viele Erfolge gefeiert. Dreimal gewann "Strietzel" dort das 24-Stunden-Rennen. Allerdings hatte er in der "grünen Hölle" im vorigen Jahr auch schon einen schweren Unfall. Beim 24-Stunden-Rennen war er am 18. Juni in der Nacht mit einem BMW M3 GTR in einen Massenunfall verwickelt, bei dem er nach eigener Aussage "dem Tod ins Auge gesehen" hatte. Stuck war allerdings wie durch ein Wunder unverletzt geblieben.

© SID

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