Motorsport Rallye
Al-Attiyah Thörner büßen Führung ein

Nasser Al-Attiyah und Tina Thörner haben ihre Spitzenposition auf der dritten Etappe der Dubai-Rallye eingebüßt und fielen auf den vierten Rang zurück. Neuer Spitzenreiter ist der Franzose Luc Alphand vor Carlos Sainz.

Auf der dritten Etappe der Dubai-Ralley haben Nasser Al-Attiyah vom hessischen X-raid-Team und seine schwedische Co-Pilotin Tina Thörner die Spitzenposition eingebüßt. Während der Kuwaiti mit seinem BMW X3 auf den vierten Gesamtrang zurückfiel, übernahm Dakar-Sieger Luc Alphand aus Frankreich die Führung vor VW-Werkspilot Carlos Sainz aus Spanien.

Sainz hatte zunächst hinter Alphands Landsmann und Teamkollegen Stephane Peterhansel auf Rang drei gelegen, nachdem er sich nach guter Fahrt bei einer in weichem Sand aufgebauten Zeitkontrolle festgefahren und dabei mehr als vier Minuten verloren hatte. Für die nachfolgenden Fahrer wurde der Kontrollpunkt danach auf festeres Terrain verlegt. Einige Stunden nach Etappenende korrigierte die Rennleitung aber das Ergebnis und schrieb dem VW-Piloten vier Minuten wieder gut.

Damit liegt der zweimalige Rallye-Weltmeister Sainz jetzt nur noch 42 Sekunden hinter Alphand, gegen den er im letzten Saisonlauf noch um den Sieg im Gesamtweltcup kämpft. Sollte der frühere Ski-Weltcupsieger Alphand in Dubai gewinnen, müsste Sainz Zweiter werden, um vorne zu bleiben. Peterhansel folgt mit 2:42 Minuten Rückstand jetzt auf Position drei.

Al-Attiyah lässt 30 Minuten am Wüstenbiwak Moreeb liegen

Al-Attiyah, der am Mittwoch auf der Schleife um das Wüstenbiwak Moreeb mit 277 Wertungskilometern mehr als eine halbe Stunde verlor, ist mit 23:48 Minuten Rückstand Vierter vor dem zweiten VW-Team Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof/26:09), das ohne Titelchancen bereits für die Dakar-Rallye 2008 testet. Für alle Teams ist Dubai die Generalprobe für den Wüstenklassiker im Januar.

Am Donnerstag steht eine weitere Schleife um Moreeb auf dem Programm, bevor die Teams am Freitag auf der letzten und zugleich längsten Etappe die Rückreise nach Dubai antreten.

© SID

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