Motorsport Rallye
Argentinien-Rallye: Prüfungen fallen ins Wasser

Sieben von acht Prüfungen der ersten Etappe sind am Freitag bei der Argentinien-Rallye abgesagt worden. Wegen Nebels am Flughafen hatte am Donnerstagabend ein Flugzeug mit Fahrern und Offiziellen nicht starten können.

Weltmeister Sebastien Loeb und seine Kontrahenten haben bei der Argentinien-Rallye einen gemütlichen Freitag verlebt. Nachdem eines der Transportflugzeuge, das nach der Zuschauerprüfung im Fußball-Stadion von Buenos Aires am Donnerstagabend Fahrer und Offizielle ins Rallye-Zentrum in der 700 Kilometer entfernten Region Cordoba fliegen sollte, wegen Nebels am Zielflughafen nicht starten konnte, fiel der Rest der ersten Etappe ins Wasser.

Super Special steht auf der Kippe

Weil außer den Star-Piloten wie Loeb (Frankreich/Citroen) oder der WM-Zweite Marcus Grönholm (Finnland/Ford), die im ersten Flieger saßen, viele andere Fahrer und vor allem Offizielle des Automobil-Weltverbandes FIA in Buenos Aires festsaßen, wurden am Freitagmorgen zunächst die ersten fünf der acht für den Tag vorgesehenen Wertungsprüfungen abgesagt, wenig später auch noch zwei weitere. Auch die Super Special am Freitagabend im WM-Stadion von Cordoba ist noch gefährdet.

Damit hat sich der Abstecher nach Buenos Aires, wo am Donnerstag Ford-Pilot Mikko Hirvonen (Finnland) vor Grönholm (0,6 Sekunden zurück) sowie den Citroen-Fahrern Dani Sordo (Spanien/0,8) und Loeb (1,5) vor halbleeren Zuschauerrängen Schnellster war, als teurer und peinlicher Flop erwiesen. Mit Flugzeugen, LKW und 14 Autotransportern wollten die Veranstalter den gesamten Rallye-Tross mit 70 Startern hin- und hertransportieren.

© SID

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