Motorsport Rallye
Duval gewinnt chaotisches Finale der Rallye-WM

Zum Abschluss der Rallye-WM konnte sich der Belgier Francois Duval über einen Erfolg freuen. Der Citroen-Pilot sicherte sich beim Finale in Australien den Sieg in einem chaotischen Rennen.

Beim chaotischen 16. und letzten Lauf zur Rallye-WM in Australien hat sich der Belgier Francois Duval im Citroen Xsara den Sieg gesichert. Nachdem Weltmeister und Markenkollege Sebastien Loeb sowie weitere Favoriten ihren Wagen nach Unfällen vorzeitig abstellen mussten, setzte sich Duval nach drei Etappen und 26 Wertungsprüfungen vor dem Finnen Harri Rovenperä (Mitsubishi) und dem Österreicher Manfred Stohl (Citroen) durch.

Schwarz verabschiedet sich mit Platz acht

Ex-Europameister Armin Schwarz (Oberreichenbach) kam bei seinem Abschied von der Rallye-WM im Skoda auf Platz acht und verbuchte damit seinen einzigen Zähler in dieser Saison. "Es war ein hartes Jahr und ich muss zugeben, dass meine Motivation nicht so hoch war, wie sie hätte sein müssen", meinte Schwarz nach seinem letzten WM-Lauf.

Insgesamt absolvierte Armin Schwarz seit seinem WM-Debüt 1988 in Großbritannien 122 WM-Läufe und holte dabei 179 Punkte. Seinen einzigen Sieg feierte er 1991 in Spanien in einem Toyota. Zweimal war Schwarz deutscher Meister (1987 und 1988), einmal Europameister (1996).

Loeb rammte einen Baum

Der zehnfache Saisonsieger Loeb, der seinen zweiten Titelgewinn in Folge bereits Anfang Oktober bei der Japan-Rallye perfekt gemacht hatte, musste seinen Wagen in "down under" bereits auf der ersten Etappe abstellen. Während der neunten Wertungsprüfung rammte er in Führung liegend einen Baum, blieb wie Beifahrer Daniel Elena aber unverletzt.

Zuvor hatte sich bereits der finnische Ex-Weltmeister Marcus Grönholm (Peugeot) ebenfalls nach einem Unfall vorzeitig verabschiedet. Auf der zweiten Etappe am Samstag erwischte es dann auch den zu diesem Zeitpunkt führenden Norweger Petter Solberg (Subaru) bei einem Zusammenstoß mit einem Känguru.

Champion Loeb verabschiedete sich in Australien auch zu einem neuen Team. Er wird in der kommenden Saison für das belgische Privatteam Kronos fahren, dort aber weiterhin einen Citroen Xsara steuern. Der Wechsel des 31-Jährigen Loeb war notwendig geworden, weil sich sein Arbeitgeber Citroen nach der laufenden Saison aus der WM zurückzieht. Die Franzosen werden erst 2007 wieder werksseitig mit einer Rallye-Version des C4 zurückkehren, wohl auch wieder mit Loeb am Steuer.

© SID

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