Motorsport Rallye: Grönholm feiert zweiten Rallye-Sieg des Jahres

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Grönholm feiert zweiten Rallye-Sieg des Jahres

Marcus Grönholm hat nach seinem Sieg in Monte Carlo vor 14 Tagen auch den zweiten Lauf der Rallye-WM in Schweden für sich entschieden. Der Ford-Pilot setzte sich vor dem amtierenden Weltmeister Sebastian Loeb durch.

Besser hätte Marcus Grönholm nicht in das Rallye-Jahr 2006 starten können. Nur 14 Tage nach seinem Sieg in Monte Carlo gewann der Finne auch den zweiten WM-Lauf des Jahres in Schweden und unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen auf den dritten Titelgewinn nach 2000 und 2002. Wie in Monaco siegte der Ford-Pilot erneut vor dem amtierenden Weltmeister Sebastien Loeb (Frankreich) in einem privat eingesetzten Citroen. Dritter wurder der Schwede Daniel Carlsson in einem privaten Mitsubishi.

Grönholm, der nach sechs Jahren bei Peugeot zu Ford gewechselt war, führt die Gesamtwertung nach dem insgesamt 20. WM-Erfolg seiner Karriere mit der Idealpunktzahl 20 vor Loeb (16) an. Für den Finnen war es bereits der vierte Triumph bei der Schweden-Rallye nach 2000, 2002 und 2003. Loeb war 2004 der erste Nicht-Skandinavier, der bei diesem WM-Lauf gewann.

Unfall beendet Ekström-Auftritt

Pech hatte der ehemalige Deutsche Tourenwagen-Meister Mattias Ekström, der bei seinem Ausflug in die Welt der Driftkünstler nach spektakulärer Vorstellung nach einem Unfall ausschied. Der Schwede, der von Arbeitgeber Audi die Freigabe für das "Heimspiel" erhalten hatte, lag an Position fünf sogar in den Punkterängen. Doch dann flog an seinem Skoda Fabia der Unterboden weg, das Fahrzeug brach aus und krachte gegen einen Baumstamm.

"Matthias ist unverletzt, das Auto konnte allerdings nicht mehr repariert werden", sagte Audi-Pressesprecher Jürgen Pippig, der den Schweden in den höchsten Tönen lobte: "Es gibt für mich nur einen Fahrer, der einen Umstieg so super schafft: Walter Röhrl. Mattias ist von der Rundstrecke auf Anhieb in die Rallye-Weltspitze gefahren."

Ekström, der normalerweise in der DTM für Audi unterwegs ist und dort 2004 den Titel und 2005 Platz zwei geholt hatte, steuerte bei seinem Gast-Start einen privaten Skoda des Red-Bull-Teams. Im Vorjahr hatte Ekström in Schweden Rang zehn belegt, vor zwei Jahren gewann er die seriennahe Gruppe N. "Schade, wir waren auch diesmal auf einem guten Kurs, WM-Punkte in der Fahrer- und Markenwertung zu holen", sagte Ekström, der zeitweise sogar auf Rang vier in der Gesamtwertung gelegen hatte.

© SID

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