Motorsport Rallye
Grönholm in Neuseeland makellos

Marcus Grönholm hat zum Start der Neuseeland-Rallye seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Vizeweltmeister aus Finnland sicherte sich in allen Sonderprüfungen die Bestzeit und hat 31,2 Sekunden Vorsprung.

Vizeweltmeister Marcus Grönholm glänzte, Motorrad-Star Valentino Rossi schlug sich als Gaststarter achtbar: Das war die Bilanz des ersten Tages der Neuseeland-Rallye. Der Finne Grönholm, der zuletzt durch Rang fünf in Australien das Titelrennen gegen den verletzten Franzosen Sebastien Loeb verloren hatte, zeigte eine Klasse-Vorstellung und holte in allen fünf Sonderprüfungen die Bestzeit. Am Ende des ersten Tages hatte er 31,2 Sekunden Vorsprung auf seinen finnischen Landsmann und Teamkollegen Mikko Hirvonen, der in Australien seinen ersten Sieg gefeiert hatte.

Ford steuert damit auf seinen ersten Marken-WM-Titel seit 1979 zu. Dafür müssten die beiden Finnen drei Punkte mehr holen als die beiden spanischen Citroen-Piloten Dani Sordo (1:16,2 Minuten zurück) und Xevi Pons (1:42,5) im belgischen Privatteam Kronos, die nach dem ersten Tag auf den Plätzen drei und fünf liegen. Kronos muss in Neuseeland zum dritten Mal in Folge auf Superstar Loeb verzichten, der nach seinem Armbruch möglicherweise auch das Saisonfinale in Großbritannien auslassen wird.

Rossi auf Rang 24

Derweil überstand der Italiener Rossi, siebenmaliger Motorrad-Weltmeister, im Gegensatz zu seinem ersten Rallye-Abenteuer vor vier Jahren die erste Etappe ohne Zwischenfall und belegte mit 10:55,1 Minuten Rückstand Rang 24.

"Wir sind angekommen, das ist nicht so schlecht. Es war rutschiger als ich gedacht hatte, deshalb bin ich kein Risiko eingegangen", meinte der Italiener, der 2002 bei der RAC-Rallye in Großbritannien bei ähnlich schwierigen Bedingungen am ersten Tag nach einem Unfall ausgeschieden war.

"Mit dem Motorrad ist das überhaupt nicht zu vergleichen. Die längste Sonderprüfung ist 43 Kilometer lang, das ist so viel wie ein ganzer Grand Prix. Es ist nicht einfach, die ganze Zeit konzentriert zu bleiben", meinte der "Doktor" und fügte scherzhaft hinzu: "Als ob man zum Flughafen in Bologna fährt."

© SID

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