Motorsport Rallye
Kleinschmidt holt in Dubai weiter auf

Jutta Kleinschmidt holt in Dubai weiter auf. Die Kölnerin vom Team X-raid ist durch ihren sechsten Platz auf der verkürzten Etappe um Moreeb auf den sechsten Gesamtrang vorgerückt.

Jutta Kleinschmidt ist auf der dritten Etappe der Dubai-Rallye zur großen Aufholjagd gestartet. Die Wüstenkönigin hat sich um zwei Plätze auf den sechsten Gesamtrang verbessert. Die gebürtige Kölnerin belegte mit ihrer Co-Pilotin Tina Thörner auf dem wegen Nebels am Morgen verkürzten Teilstück rund um die Wüstenoase Moreeb im BMW X3 ihres neuen Teams X-raid in der Tageswertung Rang sechs mit rund zwölf Minuten Rückstand auf Stephane Peterhansel.

Der Franzose verbesserte sich in der neuesten Version des Mitsubishi Pajero Evo mit seiner Bestzeit auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei hinter Landsmann und Teamkollege Luc Alphand. Der Dakar-Sieger von 2006 steuert bei der Generalprobe für die "Dakar" 2007 auf Siegkurs und liegt mehr als 22 Minuten vor Peterhansel.

Weiter Probleme für VW-Team

Das VW-Werksteam musste dagegen nach den technischen Problemen des Spaniers Carlos Sainz tags zuvor am Mittwoch den nächsten Rückschlag verdauen. Der Finne Ari Vatanen musste bei seinem ersten Einsatz für die Wolfsburger die Etappe wegen eines Getriebedefektes vorzeitig abbrechen, wird aber am Donnerstag wieder starten.

Während Sainz mit Platz drei in der Tageswertung zumindest für einen Lichtblick sorgte, ist weiterhin der Portugiese Carlos Sousa mit dem Münchner Beifahrer Andreas Schulz in einem Touareg als Vierter bester VW-Pilot im Gesamtklassement.

Kleinschmidt: "Ich bin zufrieden"

"Heute haben wir nicht attackiert. Die Dünen waren erneut sehr weich, was typisch ist in dieser Hitze. Insgesamt war die Prüfung recht anspruchsvoll", sagte Kleinschmidt: "Wir waren froh, dass es glatt lief. Ich bin zufrieden mit unserem Ergebnis."

VW-Motorsportdirektor Kris Nissen meinte: "Der Touareg von Carlos Sainz ist perfekt gelaufen, bei Ari Vatanen gab es ein kleines Getriebeproblem. Wir haben ihn angehalten, damit das defekte Teil nicht weiter beschädigt wird und wir es analysieren können. Insgesamt sind wir zuversichtlich, denn wir haben seit der Dakar 2006 große Fortschritte gemacht und hatten trotz der extrem hohen Außentemperaturen keine Probleme mit überhitzenden Bauteilen."

© SID

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