Motorsport Rallye
Kleinschmidt klettert auf Platz zwei

Dank einer Klasse-Vorstellung hat VW-Pilotin Jutta Kleinschmidt bei der 28. Dakar Rallye mächtig Boden gut gemacht und rangiert mittlerweile hinter ihrem VW-Markenkollegen Carlos Sainz (Spanien) auf dem zweiten Rang.

Immer besser in Schwung kommt VW-Pilotin Jutta Kleinschmidt bei der 28. Rallye Dakar. Auf der fünften Etappe über 350km von Quarzazate nach Tan Tan/Marokko machte die gebürtige Kölnerin als Tagessiebte viel Zeit gut. In der Gesamtwertung schob sich Kleinschmidt im Volkswagen Touareg auf den zweiten Platz der Gesamtwertung hinter ihren weiterhin führenden Markenkollegen und Dakar-Debütanten Carlos Sainz aus Spanien nach vorn.

Miller sorgt für weiteren VW-Podestplatz

Den Sieg auf dem anspruchsvollen Teilstück am Mittwoch sicherte sich Mitsubishi-Pilot Stephane Peterhansel (Frankreich) in 3:34:40 Stunden, der den berüchtigten Wüsten-Marathon in den vergangenen beiden Jahren jeweils gewonnen hat. Auf dem zweiten Platz landete mit einem Rückstand von 1:12 Minuten der US-Amerikaner Mark Miller, der damit erneut für einen VW-Podestplatz sorgte.

Jutta Kleinschmidt, die die "Dakar" 2001 als erste Frau und bislang einzige Deutsche gewonnen hatte, kam 5:18 Minuten nach Peterhansel ins Ziel. Mit Blick auf die Gesamtwertung war die "Wüstenkönigin" allerdings die große Gewinnerin des Tages.

Sainz hat 88 Sekunden Vorsprung

Kleinschmidt machte fast vier Minuten auf den Gesamt-Führenden Sainz gut, der zusammen mit seinem Münchner Beifahrer Andy Schulz als Etappenneunter 8:59 Minuten auf Peterhansel einbüßte. Dennoch behauptete der 43-Jährige die Führung im Kampf um die Dakar-Krone. Der Spanier, der in der klassischen Rallye-WM zweimal Weltmeister war (1990, 1992) und die Bestenliste mit insgesamt 26 Siegen anführt, liegt aber nur noch 88 Sekunden vor Kleinschmidt. "Für eine Dakar Rallye geht es ungewöhnlich spannend zu. Auf der nächsten Etappe können acht Fahrer die Führung übernehmen. Für mich läuft alles bisher perfekt", erklärte die Kölnerin.

Der Franzose Bruno Saby, der 24 Stunden zuvor noch für eine Dreifach-Führung für Volkswagen gesorgt hatte, wurde diesmal nur Etappenachter und fiel in der Gesamtwertung mit dem Rückstand von 2:41 Minuten auf Position sechs zurück. Schärfster Verfolger des VW-Duos Sainz und Kleinschmidt ist der Franzose Luc Alphand. Der ehemalige Ski-Weltcupgewinner verbesserte sich nach dem fünften Tagesrang im Mitsubishi vom vierten auf den dritten Platz der Gesamtwertung (2:07 Minuten zurück).

© SID

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