Motorsport Rallye
Kleinschmidt nach Fehler auf Rang sechs

Nach einem sechsten Platz auf der zweiten Etappe der Dubai-Rallye liegt Jutta Kleinschmidt im BMW X3 auf Rang acht der Gesamtwertung, die jetzt von Dakar-Sieger Luc Alphand aus Frankreich angeführt wird.

Durch einen Fehler auf der zweiten Etappe der Dubai-Rallye hat Rallye-Pilotin Jutta Kleinschmidt im BMW X3 nur einen sechsten Platz in der Etappenwertung herausgefahren und damit im Gesamtklassement an Boden verloren.

"Unser Auto fuhr tadellos, leider unterlief mir aber ein Fehler, so dass wir auf Platz sechs zurückfielen", sagte Kleinschmidt, die in einem BMW X3 ihren ersten Wettkampfeinsatz in ihrem neuen Team x-raid absolviert und in der Gesamtwertung jetzt Rang acht belegt.

Dagegen verlor der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz aus Spanien durch einen Antriebsdefekt an seinem VW Touareg, den er selbst mit seinem Co-Piloten Michel Perin (Frankreich) reparieren musste, mehr als vier Stunden auf Dakar-Sieger Luc Alphand aus Frankreich im Mitsubishi Pajero Evo und damit auch die Führung in der Gesamtwertung.

Spitzenteams eine Nummer zu groß für Kleinschmidt

Auch der Finne Ari Vatanen im zweiten VW-Werksauto verlor elf Minuten, als er sich im tiefen Sand festfuhr, und fiel mit mehr als 21 Minuten Rückstand in der Tageswertung auf Alphand im Gesamtklassement noch hinter den drittplatzierten Carlos Sousa zurück. Der Portugiese ist gemeinsam mit dem Münchner Co-Piloten Andreas Schulz in einem Kunden-VW unterwegs.

"Als ich hinter einer Dünenkuppe bergab fuhr, starb mir der Motor im Tal ab. Damit fuhren wir uns fest, was uns 15 Minuten kostete", sagte Kleinschmidt: "Die Spitzenteams waren wirklich schnell heute. Auch ohne unseren Fehler hätten wir nicht mit ihnen mithalten können."

Sainz will trotz seines großen Zeit-Rückstandes die Rallye fortsetzen. "Wir wollen an den nächsten Tagen gute Zeiten fahren und vor allem weitere Erfahrungen im Sand für die Dakar sammeln", meinte der Spanier. "Es war schade, dass Carlos Sainz durch einen Defekt an Antrieb viel Zeit verloren hat. Bis dahin war er einer der zwei Schnellsten im Feld", meinte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen.

© SID

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