Motorsport Rallye
Kleinschmidt weiter auf Rang drei

Jutta Kleinschmidt hat auf der siebten Etappe der 28. Dakar-Rallye ihren dritten Platz erfolgreich verteidigt. In der Gesamtwertung hat der Franzose Luc Alphand den Südafrikaner Giniel de Villiers an der Spitze abgelöst.

Jutta Kleinschmidt ist bei der 28. Dakar-Rallye weiter auf Podest-Kurs. Auf der siebten Etappe konnte die "Wüsten-Königin" ihren dritten Platz in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigen, verlor jedoch deutlich Zeit auf den neuen Spitzenreiter Luc Alphand.

Dem Franzosen reichte auf dem schweren Teilstück von Zouerat und Atar in Mauretanien ein zweiter Platz hinter seinem Landsmann und Mitsubishi-Teamkollegen Stephane Peterhansel, um die Gesamt-Führung vom Südafrikaner Giniel de Villiers zu übernehmen. Kleinschmidt und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons kamen im VW Touareg mit 11:49 Minuten Rückstand auf Peterhansel ins Ziel und liegen nun im Gesamtklassement 5:58 Minuten hinter dem Franzosen.

"Eine sehr schwere Prüfung"

"Das war eine sehr schwere Prüfung mit vielen tükischen Stellen. Ich hatte drei Reifenschäden und nur drei Ersatzreifen dabei, so dass ich am Ende sehr vorsichtig fahren musste", meinte Kleinschmidt, die aber trotzdem das Positive hervorhob: "Ich habe zwar 25 Minuten auf der Strecke verloren, bin aber trotzdem noch gut weggekommen."

Somit übernahmen die beiden Mitsubishi Pajero Evo von Alphand und Peterhansel die Führung im Gesamtklassement und sprengten damit das VW-Trio an der Spitze. Der japanische Autobauer schlug mit seinem zweiten Tagessieg nach bislang drei Erfolgen von VW zurück. Der bis dahin führende De Villiers büßte noch mehr Zeit als Kleinschmidt ein und fiel auf den vierten Gesamtrang zurück (10:04 Minuten zurück). Noch schlimmer erwischte es Saby und seinen Münchner Co-Piloten Christian Schulz, die knapp 35 Minuten nach Peterhansel ins Ziel kamen und nun 28:41 Minuten auf Alphand aufholen müssen. Auch der Amerikaner Mark Miller mit seinem Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof), der nach einem spektakulären Überschlag auf dem Dach landete, konnte am Freitag nicht zu einer positiven VW-Bilanz beitragen.

Coma auf dem Motorrad weiter vorn

Bei den Motorradfahrern verteidigte unterdessen der Spanier Marc Coma auf KTM durch einen zweiten Platz die Gesamtführung vor Markenkollege und Tagessieger Carlo de Gavardo aus Chile (4:30 Minuten zurück) erfolgreich. Die 8. Etappe führt am Samstag über 508 Wertungskilometer von Atar nach Nouakchett.

© SID

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